Seit Juli 2018 hat dieses Blog einen Print-Ableger: In der Düsseldorf-Ausgabe der Westdeutschen-Zeitung (WZ) gehen der Ich-Erzähler und (meistens) sein bester Freund P. auch abseits des Düssel-Ufers auf Entdeckungsreisen.

Die Audioversion der monatlichen Kolumne ist wiederum das Herzstück des Podcasts zum Blog, der auf iTunes, Spotify etc. kostenlos zu abonnieren ist. Vor dem Start der Kolumne gab es in der WZ ein Vorab-Interview, in dem ich noch etwas konkreter erkläre, worum es gehen wird. Die einzelnen Folgen der Kolumne sind auch online zu lesen (Links weiter unten).

F0lge 1 der Kolumne (Juli 2018) dreht sich um den weltberühmten, aber in seiner Heimatstadt Düsseldorf eher mäßig bekannten Musiker Klaus Dinger, ehemaliger Schlagzeuger bei Kraftwerk und Gründer der einflussreichen Krautrock-Bands NEU! und La Düsseldorf.

Folge 2 der Kolumne (August 2018) widmete sich Düsseldorfs Stellung als Straßenpate in Deutschland und im Rest der Welt, zwischen Brasilien, Chile, Südafrika, den USA, Frankreich, Spanien und England. Als Nachklang zur Folge brachte die WZ einen weiteren Bericht zum Thema.

Folge 3 der Kolumne (September 2018) unternimmt eine Reise von Düsseldorf nach Köln-Marienburg und widmet sich Köln-Düsseldorf-Klischees, featuring Tina Turner und die Allofs-Brüder.

Folge 4 der Kolumne (Oktober 2018) dreht sich um „Mein erstes Konzert“-Erlebnisse zwischen Shakin´Stevens, Kim Wilde und The xx an einem kollektiven Erinnerungsort der Düsseldorfer: der früheren Philipshalle und heutigen Mitsubishi Electric Halle. Eine Woche später folgte in der WZ noch einmal eine ausführliche Chronik der Halle.

Folge 5 der Kolumne (November 2018) stellt eine (nicht nur) in Düsseldorf bislang (zu Unrecht) kaum beachtete Netflix-Serie vor: Wie die mittelmäßige britische Thriller-Serie „Paranoid“ den Medienhafen, die Altstadt, die Carlstadt, die Rheinbrücken und den Hauptbahnhof so hervorragend in Szene setzt, dass daraus ein achtteiliger Düsseldorf-Imagefilm entsteht.

Folge 6 der Kolumne (Dezember 2018) widmet sich „Düsseldorfer Einkaufs-Legenden“: Bei Lütgenau waren es Spielsachen, bei Funkhaus Evertz, Schlembach und im Musicshop Schallplatten und CDs und im Stern-Verlag Bücher: Eine „Shoppingtour“ entlang verschwundener Geschäfte – mit einem Finale an der Mata-Hari-Passage.

Folge 7 der Kolume (Januar 2019) würdigt Düsseldorfs heimliche Königsallee: Warum die Karolingerstraße in Bilk die schönste Straße der Stadt und mit der Düssel in der Mitte das perfekte Symbol für Düsseldorf und gegen Düsseldorf-Klischees ist. Eine Liebeserklärung.

Folge 8 der Kolumne (Februar 2019) widmet sich einem „Ypsilon“ als Düsseldorf-Wahrzeichen: Ein Loblied auf die Fleher Brücke, das mit Superlativen protzt und gleichzeitig ohne die Wörter „Stau“, „Abgase“, „Lärm“ auskommt? Das ist unmöglich. Wir versuchen es trotzdem, einen Unter-der-Brücke-Spaziergang am Neusser Rhein-Ufer inklusive.

Folge 9 der Kolumne (März 2019) widmet sich einer „Düsseldorfer Legende“, die im Nachbarland unterwegs ist: Wie Heino auf seiner Abschiedstournee in Venlo Station macht – und was der berühmteste Oberbilker aller Zeiten mit den Färöer-Inseln gemeinsam hat.

Heino live in Venlo

Folge 10 der Kolumne (April 2019) widmet sich „Düssedorf an anderen Enden der Welt“: Eine Galerie in Australien, ein Gasthof in Argentinien, eine Ferienhaus-Anlage in Venezuela: Orte weit weg von Düsseldorf, die nach Düsseldorf benannt sind. Warum? Eine Spurensuche.

Düssel-Flaneur Kolumne Nr. 10

Folge 11 der Kolumne (Mai 2019) widmet sich  Deutschlands bestem Radiomoderator:  Eine Mal-Sondock-Jugend ohne Steakhaus. Vor zehn Jahren starb die WDR-Radio-Legende Mal Sondock. Bis Mitte der 80er-Jahre prägte er weit über NRW hinaus die Popkultur in Deutschland – und eröffnete nebenbei in Düsseldorf ein texanisches Steakhaus. Unser Autor erinnert sich.

Mal Sondocks Hitparade
WZ-Kolumne über Mal Sondock

Folge 12 der Kolumne (Juni 2019) ist „Auf langen Wegen zu kurzen Straßen“ unterwegs: Wie man die fünf kürzesten Straßen der Stadt entdeckt und dabei als Fahrrad-Flaneur im Zick und Zack dem Ziel entgegenfährt. Eine pedalierende Entdeckungsreise – mit Plan, ohne App.

die kürzesten und die längsten Straßen Düseldorfs
Die kürzesten Straßen Düsseldorfs.

Folge 13 der Kolumne (Juli 2019) bringt eine rheinische Horizonterweiterung. Zwei Skylines, ein Ausblick: auf beide, von ein und demselben Punkt! Oder: Wie ich den Ort fand, von dem aus man meine Geburtsstadt Köln und meine Heimatstadt Düsseldorf gleichzeitig sehen kann – und was das mit Ibiza und Formentera zu tun hat.

Blick auf Köln und Düsseldorf

Folge 14 der Kolumne (August 2019) ist mit dem PKW unterwegs: Wie wir mit dem Auto quer durch Düsseldorf im Kreis fahren – ein augenzwinkerndes Plädoyer für die „Kreisverkehrisierung“ der Stadt, das mit einer holland-inspirierten Vision eines schwebenden Fahrrad-Kreisels endet.“

Kreisverkehre in Düsseldorf

Folge 15 der Kolumne (September 2019) will ganz hoch hinaus und entdeckt „die Berge von Düsseldorf“: Wie der Wald auf dem höchsten Punkt der Stadt den Fernblick boykottiert. Wie sich ein zukünftiger Ausblick-Star in Position bringt. Und wo sich auf 108 Düsseldorf-Metern doch noch der Blick bis Köln öffnet.

Höchster Punkt von Düsseldorf: De Sandberg

Folge 16 der Kolumne (Oktober 2019) nimmt eine tierische Perspektive ein: In „Möppi – Memoiren eines Hundes“ ließ der Schriftsteller Adolf Uzarski 1921 einen ich-erzählenden Spitz-Mischling durch Düsseldorf streunen. Doch was wäre, wenn sich 2019 ein ich-erzählender Düssel-Fisch auf Möppis Spuren heftet?

Auf den Spuren von Adolf Uzarskis "Möppi"

Folge 17 der Kolumne (November 2019) aktiviert die kollektive Erinnerung an eine Disco-Legende:  „In den 1980er und 1990er Jahren prägte die Bhaggy-Disco an der Graf-Adolf-Straße Düsseldorfs Nachtleben. Unser Autor erinnert an Partynächte zwischen „Purple Rain“, „The Power“ und „Show me Love“.

Bhagwan Disco Düsseldorf