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Popkultur

Vorschau und Rückblick: meine Lesungen in Düsseldorf

in Düsseldorf/Popkultur/Zeitungskolumne
Literaturlounge Graf Adolf. Foto: Valeria Fahrenkrog für MAP Markus Ambach Projekte

Vorschau auf eine Lesung im Malkasten vs. Rückschau auf eine Lesung im ehemaligen Gebäude der Bhaggy Disco.

Am 3. November wird der weltberühmte, aber in Düsseldorf kaum bekannte, auf dem Nordfriedhof beerdigte Schriftsteller Hanns Heinz Ewers, der „Stephen King des wilheminischen Kaiserreichs“ (DLF), 150 Jahre alt. Aus diesem Anlass wird im Künstlerverein Malkasten gefeiert, was sehr gut passt, war doch Heinrich Ewers, der Vater des „Jubilars“, einer der Mit-Gründer des Vereins. Außerdem hat Hanns Heinz Ewers im Malkasten Ende der 1890er Jahre seine erste Ehefrau kennengelernt, die momentan vollkommen zu Recht in den Feuilletons gefeierte Jugendstil-Künstlerin Ilna Ewers-Wunderwald. Hier weiterlesen

Als ich mich mal an das Café Green erinnerte

in Düsseldorf/Popkultur
Das Cafe Green in Düsseldorf, circa 1993. Foto: Daggi Bahners.

Anfang 2020 gab es einen Tag, an dem ich mich an das Café Green erinnerte, dieses Lokal, das rund 30 Jahre zuvor in einem breiten Schlauch rechts vom Schwimmbadeingang an der Grünstraße eröffnet hatte, und dabei dachte ich, wie aufregend es doch gewesen war, von innen durch die großen Scheiben nach draußen zu gucken und dabei ein Bier in der Hand zu halten, denn meine Freunde und ich, wir waren erst 20 oder 21 oder 22, während die meisten anderen Gäste fünf bis zehn Jahre älter waren, und so hatten wir vorher immer ein wenig Angst, an der Tür abgewiesen zu werden, und als wir dann drin waren im Café Green Hier weiterlesen

Die Düsseldorf-Formentera-Connection: Interview mit Ekkeheart Gurlitt

in Düsseldorf/Interviews/Popkultur
Formentera Grüße aus Düsseldorf-Süd
80er-Jahre-Kult-Postkarte: vorne Formentera, hinten Düsseldorf

Wer in den 1980ern und 1990ern auf den Balearen Urlaub machte, hat mir hoher Wahrscheinlichkeit eine der Insel-Postkarten von Ekkeheart Gurlitt verschickt. Im Interview erzählt der Fotograf von der wilden Hippie-Zeit auf Formentera, der Verbindung zu Düsseldorf, dem Sonnenschirm von Chris Rea und wie er per Zufall als erster nackter Mann auf dem Cover des STERN landete.

Für meine Kolumne auf viernull.de habe ich mich auf die Suche nach einer Postkarte gemacht, die Düsseldorf und Formentera verbindet. Nachzulesen ist „Formentera – der südlichste Teil der Stadt“ hier (Bezahlschranke). Weil der Fotograf eben dieser Postkarte Ekkeheart Gurlitt (72), dessen Name der eine oder die andere vor ein paar Jahren vielleicht auch in Bezug auf das Kunst-Erbe seines Großcousins Cornelius Gurlitt gehört hat (hier ein Interview im ZDF), darüber hinaus so viel Spannendes über die einmalige Verbindung einer spanischen Insel und einer deutschen Großstadt zu erzählen weiß, folgt hier im Blog, quasi als „Bonus-Track“ zur Kolumne, ein exklusives Interview, Formentera-Postkarten inklusive. Hier weiterlesen

Mal Sondocks Düsseldorfer Steakhaus

in Düsseldorf/Popkultur/Zeitungskolumne
Mal Sondock und Nino de Angelo
Schön bei der Eröffnung unter Beschuss: Mal Sondock und Nino de Angelo 1988 im Steakhaus "Buffalo Mal", Schadowstr. 78, Düsseldorf (Foto: Thomas Bujack)

Als Nachtrag zur vielgeteilten WZ-Kolumne über die Radio-Legende Mal Sondock: eine kurze „Steakhaus-Geschichte“ in zwei Bildern.

Die an dieses Blog angelehnte Kolumne in der Westdeutschen Zeitung würdigte im Mai 2019 einen der „größten“ und einflussreichsten Moderatoren der deutschen Radiolandschaft: den gebürtigen Texaner Mal Sondock. Hier weiterlesen

Jahresrückblick 2019, inklusive exklusiver Bhaggy-Disco-Fotos

in Düsseldorf/Popkultur/Zeitungskolumne
Bhagwan Disco Düsseldorf 1984
Foto: Thomas Bujack

Die 2019er Social-Media-Hits der Zeitungskolumne zu diesem Blog waren „Hommage an die Bhaggy-Disco“ und „Eine Mal-Sondock-Jugend ohne Steakhaus“.

Ist ja „erst“ Ende Januar, da kann man ruhig mal einen Jahresrückblick bringen. 😉  Also: 2019 gab es leider nur drei „reguläre“ Beiträge, welche die Ursprungsidee dieses Blogs weiterverfolgen. Nämlich: der Düssel zu folgen, von ihrer Mündung in den Rhein flussaufwärts bis zur Quelle im Bergischen Land. Immerhin, die Düssel-Quelle kommt näher, wenn auch nur langsam. Aktueller Standort: Wuppertal-Schöller.

Als „Ausgleich“ dazu gibt es ja seit 2018 eine an das Blog Düssel-Flaneur angelehnte monatliche Zeitungskolumne in der WZ Düsseldorf​, die thematisch „breit“ aufgestellt ist. Motto: Hauptsache es hat mit Düsseldorf zu tun. Die drei meistgeteilten der zwölf Texte waren 2019 die folgenden: Hier weiterlesen

Ein Dillon-Moment ohne Dschinghis Khan

in Kurzgeschichten/Popkultur
Das Debütalbum von Dschinghis Khan
Das Debütalbum von Dschinghis Khan (1979)

Im Auto. Ich fahre, meine Tochter (8) sitzt hinten. Für drei Sekunden bleibe ich bei 1live hängen. Es läuft ein Song mit Bumm-Bumm-Rhythmus und gnadenlosem Mitsing-Refrain. So gewollt fröhlich-sommerlich, so fließbandproduziert, so unverhohlen auf die Charts schielend, klingt das, dass ich es kaum ertragen kann. Schnell schalte ich weiter.

Doch meine Tochter protestiert: „Papa, ich möchte das hören!“
 
Überrascht drehe ich mich um: „Wirklich?“
 
„Ich finde das Lied gut!“
 
Also zurück zu 1live. Da muss man durch.
 
Anschließend die kindliche Nachfrage: „Und wie fandest DU das Lied?“

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Auf langen Wegen zu kurzen Straßen

in Düsseldorf/Popkultur/Zeitungskolumne

Die Juni-Folge der Zeitungskolumne zu diesem Blog machte sich auf die Suche nach den fünf kürzesten Straßen Düsseldorfs – und führt womöglich zu einer Straßenumbenennung.

Wie man die fünf kürzesten Straßen der Stadt entdeckt und dabei als Fahrrad-Flaneur im Zick und Zack dem Ziel entgegenfährt. Eine pedalierende Entdeckungsreise – mit Plan, ohne App. Darum ging es in der Kolumne Nr. 12, die dieses Blog in der Westdeutschen Zeitung Düsseldorf begleitet. Hier weiterlesen

Mal Sondock, das Idol der Generation „Rec/Play“

in Düsseldorf/Popkultur/Zeitungskolumne
Mix-Kassetten aus den 1980ern
Meine Mix-Tapes, die ich von Anfang bis Ende der 80er im Radio mitschnitt.

Vor zehn Jahren, am 9. Juni 2009, starb Mal Sondock in Köln. In der Mai-Ausgabe der Zeitungskolumne zu diesem Blog erinnerte ich mich an meine Mal-Sondock-Jugend und an sein Steakhaus in Düsseldorf. Hier: Extra-Fotos und Links sowie die Podcast-Version.

Der Amerikaner Mal Sondock, eine deutsche Radiolegende. Bis Mitte der 80er-Jahre prägte er weit über NRW hinaus die Popkultur in Deutschland – und eröffnete nebenbei an der Schadowstraße in Düsseldorf ein texanisches Steakhaus. Dieser Mal Sondock hat mich in den 1980er Jahren als Teenager popkulturell sozialisiert. Ich habe jeden Mittwoch ab 20.05 Uhr gespannt auf „Mal Sondocks Hitparade“ (WDR2) gewartet, stets bereit die Rec- und die Play-Taste gleichzeitig zu drücken, um die neuesten Songs mitzuschneiden. Später, als Mal Sondock beim Belgischen Rundfunkt „Hit oder Niete“ moderierte, habe ich auch live in der Sendung angerufen und Platten gewonnen … Aber das steht ja ohnehin alles in der Düssel-Flaneur-Kolumne in der Westdeutschen Zeitung, und Ihr könnt den Text hier online nachlesen. Hier weiterlesen

50 Songs, die „Düsseldorf“ im Namen tragen (Teil 5)

in Düsseldorf/Popkultur
Sergey Trotzkopf Dexter Düsseldorf Paris

„Elektronisch“, „Rock“, „Pop“, „Rap“, „Punk“, „Karneval“, „Metal“ oder „Fortuna“? In fünf Folgen stellt dieses Blog insgesamt 50 Düsseldorf-Songs vor.

Von Mai bis Juli 2016 habe ich eine kleine „Versuchsreihe“ unternommen: Jeden Werktag postete ich auf facebook einen Link zu einem Song, der „Düsseldorf“ heißt oder zumindest „Düsseldorf“ oder „Düsseldorfer“ im Namen trägt. „Erlaubt“ beim „Düsseldorf-Song-Experiment“ waren alle Genres, ohne Rücksicht auf guten Geschmack, aber sicher mit der einen oder anderen geschmackvollen Überraschung. Wenn er im Netz zu finden war, stellte ich auch noch den Songtext dazu. Voraussetzung: Der Song ist über YouTube, Soundcloud, Spotify etc. als Video oder Audiofile online nachzuhören. Die Texte erschienen in ähnlicher Form bereits in meiner facebook-Chronik, jetzt vereinige ich sie unter dem Dach dieses Blogs und rette ich sie in fünf Blog-Folgen davor, im digitalem Nirwana zu verschwinden. Die ersten 40 der 50 Düsseldorf-Songs findest du unter diesem Beitrag verlinkt. Hier geht es weiter mit den Stücken 41 bis 50. Hier weiterlesen

„De zingende zonnebril“: Wie Holländer in Venlo Heino feiern

in Irrsinn/Popkultur/Zeitungskolumne
Heino vs. Teitur im Grenswerk Venlo.
Heino vs. Teitur im Grenswerk Venlo.

In der März Ausgabe der Zeitungskolumne zu diesem Blog geht es um einen der berühmtesten Deutschen überhaupt: Um Heino. Der Ex-Oberbilker spielte vor ausverkauften Haus in Venlo. Hier: Der Link zur Podcast-Version des Textes. Und: Extra-Fotos aus Venlo.

Ich war also in Venlo, um über Heino zu schreiben, der dort live aufgetreten ist. Wobei: Nein, das stimmt eigentlich nur bedingt, es geht zwar um Heino, aber nur ein Bisschen. Also, in jedem jedem Fall fallen auch andere Namen im Text: Die Toten Hosen und Kraftwerk zum Beispiel. Und es geht auch um eine sehr empfehlenswerte Location, das Grenswerk, aus Düsseldorfer Perspektive quasi das ZAKK von Venlo. Im Grunde genommen geht es auch um Deutschland und die Niederlande. Nein, das ist übertrieben. Also, eigentlich geht es schon eher um Heino. Darum, warum Holländer ausgerechnet Heino lieben und bei seinen Konzerten bierselig „Heino-Karneval“ feiern. Aber nicht nur. Es kommt sogar das k0mplette Gegenteil von Heino vor: der (vermutlich) berühmteste Sänger der Färöer Inseln, Teitur Lassen, der sich als Künstler nur Teitur nennt, in Dänemark ein Star ist, auf Spotify mehrere Millionen Abrufe vorweisen kann und schon mal mit Judith Holofernes zusammengearbeitet hat. Wie bringe ich das jetzt auf den Punkt? Ach, egal, lest doch einfach die Kolumne auf der WZ-Seite und schaut euch weiter unten extra-Fotos und den Link zur Podcast-Version an. Hier weiterlesen

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