(#48) Gruiten mit Grube

in Erkrath/Neandertal/Natur
Grube 7 Gruiten Dorf Steinbrecher
Alter "Steinbrecher" nahe der Grube 7

Warum die Grube 7 einer der schönsten Natur-Orte in NRW ist. Was Pippi Langstrumpf mit Goethe gemeinsam hat. Und wie wir der Düssel-Quelle „trotzdem“ 300 Meter näherkommen.

Es beginnt mit einer Meinungsverschiedenheit: Ich möchte unbedingt weiter Richtung Düssel-Quelle spazieren – doch mein bester Freund P. schlägt einen Abstecher zur Grube 7 vor.

„Liegt doch um die Ecke“, sagt er und zeigt auf das Infoschild – unweit der Stelle, wo wir den Wagen geparkt haben. Hier weiterlesen

Ein Dillon-Moment ohne Dschinghis Khan

in Kurzgeschichten/Popkultur
Das Debütalbum von Dschinghis Khan
Das Debütalbum von Dschinghis Khan (1979)

Im Auto. Ich fahre, meine Tochter (8) sitzt hinten. Für drei Sekunden bleibe ich bei 1live hängen. Es läuft ein Song mit Bumm-Bumm-Rhythmus und gnadenlosem Mitsing-Refrain. So gewollt fröhlich-sommerlich, so fließbandproduziert, so unverhohlen auf die Charts schielend, klingt das, dass ich es kaum ertragen kann. Schnell schalte ich weiter.

Doch meine Tochter protestiert: „Papa, ich möchte das hören!“
 
Überrascht drehe ich mich um: „Wirklich?“
 
„Ich finde das Lied gut!“
 
Also zurück zu 1live. Da muss man durch.
 
Anschließend die kindliche Nachfrage: „Und wie fandest DU das Lied?“

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Auf langen Wegen zu kurzen Straßen

in Düsseldorf/Popkultur/WZ-Kolumne

Die Juni-Folge der Zeitungskolumne zu diesem Blog machte sich auf die Suche nach den fünf kürzesten Straßen Düsseldorfs – und führt womöglich zu einer Straßenumbenennung.

Wie man die fünf kürzesten Straßen der Stadt entdeckt und dabei als Fahrrad-Flaneur im Zick und Zack dem Ziel entgegenfährt. Eine pedalierende Entdeckungsreise – mit Plan, ohne App. Darum ging es in der Kolumne Nr. 12, die dieses Blog in der Westdeutschen Zeitung Düsseldorf begleitet. Hier weiterlesen

  (#47) Gruiten ohne Grube

in Düsseldorf/Erkrath/Neandertal/Natur
Hier mündet die Kleine Düssel in die Düssel in Gruiten-Dorf.
Die Düssel in Gruiten-Dorf

Wie wir von Gruiten-Dorf aus düsselaufwärts spazieren. Wie wir zwei Straßen mit „Düssel“ entdecken. Und wie wir die Grube 7 verpassen.

Viel zu wenig Zeit. Viel zu wenig Zeit, um zu schreiben. Viel zu wenig Zeit, um Sport zu machen. Viel zu wenig Zeit für dieses Blog. Viel zu wenig Zeit für den Weg bis zur Düssel-Quelle.

Endlich haben mein bester Freund P. und ich es wieder geschafft, eine gute Stunde gemeinsame „Düssel-Zeit“ aus unserem gnadenlos-perfekten Familie-Arbeit-Supervater-Alltag heraus zu operieren. Eine Spontan-OP: morgens entschieden, mittags umgesetzt. Wir stellen den Wagen am Ortseingang-Parkplatz von Gruiten-Dorf ab (Pastor-Vömel-Straße / Ecke Mettmanner Straße). Ein Orientierungsblick auf das Schild mit der Übersichtskarte. Los geht´s! Hier weiterlesen

Mal Sondock, das Idol der Generation „Rec/Play“

in Düsseldorf/Popkultur/WZ-Kolumne
Mix-Kassetten aus den 1980ern
Meine Mix-Tapes, die ich von Anfang bis Ende der 80er im Radio mitschnitt.

Vor zehn Jahren, am 9. Juni 2009, starb Mal Sondock in Köln. In der Mai-Ausgabe der Zeitungskolumne zu diesem Blog erinnerte ich mich an meine Mal-Sondock-Jugend und an sein Steakhaus in Düsseldorf. Hier: Extra-Fotos und Links sowie die Podcast-Version.

Der Amerikaner Mal Sondock, eine deutsche Radiolegende. Bis Mitte der 80er-Jahre prägte er weit über NRW hinaus die Popkultur in Deutschland – und eröffnete nebenbei an der Schadowstraße in Düsseldorf ein texanisches Steakhaus. Dieser Mal Sondock hat mich in den 1980er Jahren als Teenager popkulturell sozialisiert. Ich habe jeden Mittwoch ab 20.05 Uhr gespannt auf „Mal Sondocks Hitparade“ (WDR2) gewartet, stets bereit die Rec- und die Play-Taste gleichzeitig zu drücken, um die neuesten Songs mitzuschneiden. Später, als Mal Sondock beim Belgischen Rundfunkt „Hit oder Niete“ moderierte, habe ich auch live in der Sendung angerufen und Platten gewonnen … Aber das steht ja ohnehin alles in der Düssel-Flaneur-Kolumne in der Westdeutschen Zeitung, und Ihr könnt den Text hier online nachlesen. Hier weiterlesen

Nach „Düsseldorf“ benannte Orte in aller Welt

in Düsseldorf/WZ-Kolumne
Panaderia Düsseldorf La Plata Argentinien
Panadería Düsseldorf, La Plata, Argentinien

In der April-Ausgabe der Zeitungskolumne zu diesem Blog erzähle ich fünf „Warum Düsseldorf?“-Geschichten aus Australien, Chile, Argentinien und Venezuela. Hier: Der Link zur Podcast-Version des Textes. Und: Extra-Fotos.

Düsseldorf an anderen Enden der Welt: Warum benennt man eine Kunst-Galerie, ein Hotel, eine Pension, eine Ferienanlage oder eine Bäckerei nach Düsseldorf? Die Idee, den „Betroffenen“ diese Frage zu stellen, entstand bei der Recherche zu Kolumne Nr. 2 im Sommer 2018: „Düsseldorf als Straßenpate zwischen Köln, Las Vegas und Töging am Inn“,  als mir neben den erstaunlich vielen nach Düsseldorf benannten Straßen zwischen Südafrika, Brasilien und den USA auch mehrere Geschäfte und Hotels in „Netz“ gingen, bei denen Düsseldorf Namenspate war. Hier weiterlesen

50 Songs, die „Düsseldorf“ im Namen tragen (Teil 5)

in Düsseldorf/Popkultur
Sergey Trotzkopf Dexter Düsseldorf Paris

„Elektronisch“, „Rock“, „Pop“, „Rap“, „Punk“, „Karneval“, „Metal“ oder „Fortuna“? In fünf Folgen stellt dieses Blog insgesamt 50 Düsseldorf-Songs vor.

Von Mai bis Juli 2016 habe ich eine kleine „Versuchsreihe“ unternommen: Jeden Werktag postete ich auf facebook einen Link zu einem Song, der „Düsseldorf“ heißt oder zumindest „Düsseldorf“ oder „Düsseldorfer“ im Namen trägt. „Erlaubt“ beim „Düsseldorf-Song-Experiment“ waren alle Genres, ohne Rücksicht auf guten Geschmack, aber sicher mit der einen oder anderen geschmackvollen Überraschung. Wenn er im Netz zu finden war, stellte ich auch noch den Songtext dazu. Voraussetzung: Der Song ist über YouTube, Soundcloud, Spotify etc. als Video oder Audiofile online nachzuhören. Die Texte erschienen in ähnlicher Form bereits in meiner facebook-Chronik, jetzt vereinige ich sie unter dem Dach dieses Blogs und rette ich sie in fünf Blog-Folgen davor, im digitalem Nirwana zu verschwinden. Die ersten 40 der 50 Düsseldorf-Songs findest du unter diesem Beitrag verlinkt. Hier geht es weiter mit den Stücken 41 bis 50. Hier weiterlesen

„De zingende zonnebril“: Wie Holländer in Venlo Heino feiern

in Irrsinn/Popkultur/WZ-Kolumne
Heino vs. Teitur im Grenswerk Venlo.
Heino vs. Teitur im Grenswerk Venlo.

In der März Ausgabe der Zeitungskolumne zu diesem Blog geht es um einen der berühmtesten Deutschen überhaupt: Um Heino. Der Ex-Oberbilker spielte vor ausverkauften Haus in Venlo. Hier: Der Link zur Podcast-Version des Textes. Und: Extra-Fotos aus Venlo.

Ich war also in Venlo, um über Heino zu schreiben, der dort live aufgetreten ist. Wobei: Nein, das stimmt eigentlich nur bedingt, es geht zwar um Heino, aber nur ein Bisschen. Also, in jedem jedem Fall fallen auch andere Namen im Text: Die Toten Hosen und Kraftwerk zum Beispiel. Und es geht auch um eine sehr empfehlenswerte Location, das Grenswerk, aus Düsseldorfer Perspektive quasi das ZAKK von Venlo. Im Grunde genommen geht es auch um Deutschland und die Niederlande. Nein, das ist übertrieben. Also, eigentlich geht es schon eher um Heino. Darum, warum Holländer ausgerechnet Heino lieben und bei seinen Konzerten bierselig „Heino-Karneval“ feiern. Aber nicht nur. Es kommt sogar das k0mplette Gegenteil von Heino vor: der (vermutlich) berühmteste Sänger der Färöer Inseln, Teitur Lassen, der sich als Künstler nur Teitur nennt, in Dänemark ein Star ist, auf Spotify mehrere Millionen Abrufe vorweisen kann und schon mal mit Judith Holofernes zusammengearbeitet hat. Wie bringe ich das jetzt auf den Punkt? Ach, egal, lest doch einfach die Kolumne auf der WZ-Seite und schaut euch weiter unten extra-Fotos und den Link zur Podcast-Version an. Hier weiterlesen

(#46) Gruiten-Dorf-Schönheiten

in Erkrath/Neandertal/Natur

Wie wir uns um 180 Grad wenden / Wie flussabwärts von Gruiten-Dorf der Alltag die Natur küsst / Und wie diese Etappe unsere schweigsamste und womöglich schönste aller Zeiten wird.

Kein Durchkommen – und das ist auch gut so. Schon ein Blick auf Google Maps hat es uns verraten: In der Nähe des Endpunktes der vorhergehenden (und somit Startpunkts der heutigen) Etappe, Stipps Teich, gibt es keine legalen Parkplätze. Also lieber das Naturschutzgebiet in Ruhe lassen, den Spieß umdrehen und da beginnen, wo wir höchstwahrscheinlich enden würden. Wer diesem Blog schon länger folgt, weiß Bescheid: Wir spazieren heute ausnahmsweise mit dem „Strom“ der Düssel am Ufer entlang – und nicht gegen ihn. Wer nicht sofort versteht, muss das hier lesen. Hier weiterlesen

Zeitreise mit kaum bekannten Fotos: Die Fleher Brücke

in Düsseldorf/WZ-Kolumne
Ca. 1978: Blick auf die im Bau befindliche Fleher Brücke von der Uni-Bibliothek aus, über die Münchener Straße hinweg. Foto: Stadtarchiv.

Die Podcast-Version der WZ-Kolumne über die Fleher Brücke, dazu diverse aktuelle Fotos – und eine Bilderschau mit bislang kaum bekannten Aufnahmen aus den 1970ern.

Am 15. Februar 2019 ging es in meiner Kolumne zum Blog um ein „gedrehtes Ypsilon als Düsseldorf-Wahrzeichen“ (hier online nachzulesen). Inzwischen ist diese im Podcast zum Blog außerdem als kostenlose Audio-Version nachzuhören: hier im Browser (siehe unten) oder bei iTunes/Apple Podcasts, bei Spotify, bei Google Podcasts und bei allen anderen Podcatchern.

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