Mal Sondocks Düsseldorfer Steakhaus

in Düsseldorf/Popkultur/WZ-Kolumne
Mal Sondock und Nino de Angelo
Schön bei der Eröffnung unter Beschuss: Mal Sondock und Nino de Angelo 1988 im Steakhaus "Buffalo Mal", Schadowstr. 80, Düsseldorf (Foto: Thomas Bujack)

Als Nachtrag zur vielgeteilten WZ-Kolumne über die Radio-Legende Mal Sondock: eine kurze „Steakhaus-Geschichte“ in zwei Bildern.

Die an dieses Blog angelehnte Kolumne in der Westdeutschen Zeitung würdigte im Mai 2019 einen der „größten“ und einflussreichsten Moderatoren der deutschen Radiolandschaft: den gebürtigen Texaner Mal Sondock. Hier weiterlesen

Jahresrückblick 2019, inklusive exklusiver Bhaggy-Disco-Fotos

in Düsseldorf/Popkultur/WZ-Kolumne
Bhagwan Disco Düsseldorf 1984
Foto: Thomas Bujack

Die 2019er Social-Media-Hits der Zeitungskolumne zu diesem Blog waren „Hommage an die Bhaggy Disco“ und „Eine Mal-Sondock-Jugend ohne Steakhaus“.

Ist ja „erst“ Ende Januar, da kann man ruhig mal einen Jahresrückblick bringen. 😉  Also: 2019 gab es leider nur drei „reguläre“ Beiträge, welche die Ursprungsidee dieses Blogs weiterverfolgen. Nämlich: der Düssel zu folgen, von ihrer Mündung in den Rhein flussaufwärts bis zur Quelle im Bergischen Land. Immerhin, die Düssel-Quelle kommt näher, wenn auch nur langsam. Aktueller Standort: Wuppertal-Schöller.

Als „Ausgleich“ dazu gibt es ja seit 2018 eine an das Blog Düssel-Flaneur angelehnte monatliche Zeitungskolumne in der WZ Düsseldorf​, die thematisch „breit“ aufgestellt ist. Motto: Hauptsache es hat mit Düsseldorf zu tun. Die drei meistgeteilten der zwölf Texte waren 2019 die folgenden: Hier weiterlesen

(#49) Hommage an den Wald im Winter

in Erkrath/Neandertal/Natur

Wie wir die Düssel in Wuppertal, aber nicht im Wuppertal verfolgen / Warum das Bergische Land nicht bergig, sondern hügelig ist / Und wie der Winter Potenzprobleme hat

Gute Vorsätze für 2020? Vielleicht mal mehr als drei bis vier Entlang-der-Düssel-Etappen pro Jahr schaffen, der Düssel-Quelle ernsthaft näherkommen! Mein bester Freund P. und ich haben ein schlechtes Gewissen. Hier weiterlesen

Aktuelle WZ-Kolumne: „Die Berge von Düsseldorf“

in Düsseldorf/Natur/WZ-Kolumne

Folge 15 der Düssel-Flaneur-Kolumne (September 2019) will ganz hoch hinaus und entdeckt „die Berge von Düsseldorf“. Hier einige begleitende Extra-Fotos und -Infos, die nicht den Weg in die Zeitung gefunden haben.

Das Thema der Kolumne: „Wie der Wald auf dem höchsten Punkt der Stadt den Fernblick boykottiert. Wie sich ein zukünftiger Ausblick-Star in Position bringt. Und wo sich auf 108 Düsseldorf-Metern doch noch der Blick bis Köln öffnet.“ Hier weiterlesen

Düssel-Flaneur-Story trifft Diogenes-Anthologie

in Kurzgeschichten/Natur
Durch die Wälder Diogenes Verlag

In der Diogenes-Anthologie „Durch die Wälder – ein Waldspaziergang der besonderen Art“ ist auch meine Geschichte „Suchen unter Buchen“ enthalten.

Im Jahr 2008 geschrieben und zunächst unter dem Dach vom ZEIT Online und später auch beim Literaturportal 54stories erschienen: Und jetzt ist meine Geschichte „Suchen unter Buchen“ vom Diogenes Verlag für die Storysammlung „Durch die Wälder“ ausgewählt worden (Herausgeberin: Anna von Planta).  Wie man auf den Fotos sieht, habe ich gerade habe die Belegexemplare erhalten. In der Anthologie finden sich Texte von Autoren wie John Irving, Truman Capote, Doris Dörrie, Robert Walser und Martin Suter. Es kommt mir fast surreal vor, ich fühle mich sehr geehrt – und freue mich über den Rückenwind! Den nehme ich für meine zukünftigen literarischen Pläne gerne mit …

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(#48) Gruiten mit Grube

in Erkrath/Neandertal/Natur
Grube 7 Gruiten Dorf Steinbrecher
Alter "Steinbrecher" nahe der Grube 7

Warum die Grube 7 einer der schönsten Natur-Orte in NRW ist / Was Pippi Langstrumpf mit Goethe gemeinsam hat / Und wie wir der Düssel-Quelle „trotzdem“ 300 Meter näherkommen.

Es beginnt mit einer Meinungsverschiedenheit: Ich möchte unbedingt weiter Richtung Düssel-Quelle spazieren – doch mein bester Freund P. schlägt einen Abstecher zur Grube 7 vor.

„Liegt doch um die Ecke“, sagt er und zeigt auf das Infoschild – unweit der Stelle, wo wir den Wagen geparkt haben. Hier weiterlesen

Ein Dillon-Moment ohne Dschinghis Khan

in Kurzgeschichten/Popkultur
Das Debütalbum von Dschinghis Khan
Das Debütalbum von Dschinghis Khan (1979)

Im Auto. Ich fahre, meine Tochter (8) sitzt hinten. Für drei Sekunden bleibe ich bei 1live hängen. Es läuft ein Song mit Bumm-Bumm-Rhythmus und gnadenlosem Mitsing-Refrain. So gewollt fröhlich-sommerlich, so fließbandproduziert, so unverhohlen auf die Charts schielend, klingt das, dass ich es kaum ertragen kann. Schnell schalte ich weiter.

Doch meine Tochter protestiert: „Papa, ich möchte das hören!“
 
Überrascht drehe ich mich um: „Wirklich?“
 
„Ich finde das Lied gut!“
 
Also zurück zu 1live. Da muss man durch.
 
Anschließend die kindliche Nachfrage: „Und wie fandest DU das Lied?“

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Auf langen Wegen zu kurzen Straßen

in Düsseldorf/Popkultur/WZ-Kolumne

Die Juni-Folge der Zeitungskolumne zu diesem Blog machte sich auf die Suche nach den fünf kürzesten Straßen Düsseldorfs – und führt womöglich zu einer Straßenumbenennung.

Wie man die fünf kürzesten Straßen der Stadt entdeckt und dabei als Fahrrad-Flaneur im Zick und Zack dem Ziel entgegenfährt. Eine pedalierende Entdeckungsreise – mit Plan, ohne App. Darum ging es in der Kolumne Nr. 12, die dieses Blog in der Westdeutschen Zeitung Düsseldorf begleitet. Hier weiterlesen

  (#47) Gruiten ohne Grube

in Düsseldorf/Erkrath/Neandertal/Natur
Hier mündet die Kleine Düssel in die Düssel in Gruiten-Dorf.
Die Düssel in Gruiten-Dorf

Wie wir von Gruiten-Dorf aus düsselaufwärts spazieren. Wie wir zwei Straßen mit „Düssel“ entdecken. Und wie wir die Grube 7 verpassen.

Viel zu wenig Zeit. Viel zu wenig Zeit, um zu schreiben. Viel zu wenig Zeit, um Sport zu machen. Viel zu wenig Zeit für dieses Blog. Viel zu wenig Zeit für den Weg bis zur Düssel-Quelle.

Endlich haben mein bester Freund P. und ich es wieder geschafft, eine gute Stunde gemeinsame „Düssel-Zeit“ aus unserem gnadenlos-perfekten Familie-Arbeit-Supervater-Alltag heraus zu operieren. Eine Spontan-OP: morgens entschieden, mittags umgesetzt. Wir stellen den Wagen am Ortseingang-Parkplatz von Gruiten-Dorf ab (Pastor-Vömel-Straße / Ecke Mettmanner Straße). Ein Orientierungsblick auf das Schild mit der Übersichtskarte. Los geht´s! Hier weiterlesen

Mal Sondock, das Idol der Generation „Rec/Play“

in Düsseldorf/Popkultur/WZ-Kolumne
Mix-Kassetten aus den 1980ern
Meine Mix-Tapes, die ich von Anfang bis Ende der 80er im Radio mitschnitt.

Vor zehn Jahren, am 9. Juni 2009, starb Mal Sondock in Köln. In der Mai-Ausgabe der Zeitungskolumne zu diesem Blog erinnerte ich mich an meine Mal-Sondock-Jugend und an sein Steakhaus in Düsseldorf. Hier: Extra-Fotos und Links sowie die Podcast-Version.

Der Amerikaner Mal Sondock, eine deutsche Radiolegende. Bis Mitte der 80er-Jahre prägte er weit über NRW hinaus die Popkultur in Deutschland – und eröffnete nebenbei an der Schadowstraße in Düsseldorf ein texanisches Steakhaus. Dieser Mal Sondock hat mich in den 1980er Jahren als Teenager popkulturell sozialisiert. Ich habe jeden Mittwoch ab 20.05 Uhr gespannt auf „Mal Sondocks Hitparade“ (WDR2) gewartet, stets bereit die Rec- und die Play-Taste gleichzeitig zu drücken, um die neuesten Songs mitzuschneiden. Später, als Mal Sondock beim Belgischen Rundfunkt „Hit oder Niete“ moderierte, habe ich auch live in der Sendung angerufen und Platten gewonnen … Aber das steht ja ohnehin alles in der Düssel-Flaneur-Kolumne in der Westdeutschen Zeitung, und Ihr könnt den Text hier online nachlesen. Hier weiterlesen

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