BÜCHER MAGAZIN

News: Blogvorstellung, Kolumne, viraler Bhaggy-Disco-Hit

in Düsseldorf/WZ-Kolumne

Das BÜCHER-Magazin hat mein Blog vorgestellt. Meine Zeitungskolumne erscheint jetzt beim neuen Portal viernull.de Und: Meine 2019er-Kolumne über die Bhaggy-Disco erlebte erneut einen viralen Höhenflug.

In der Ausgabe Juni/Juli 2021 stellt „BÜCHER – das unabhängige Literatur- & Hörbuch-Magazin“ in der Rubrik „Ins Netz gegangen“ mein Blog vor:

Es begann vor Jahren mit einem fiktionalisierten Spaziergang zweier Freunde, die beide grob was mit Medien machten (was sich seither nicht geändert hat). Seitdem haben der Journalist Sebastian Brück und sein bester Freund P. Düsseldorf, Köln und das Neandertal erkundet und eine Bank mitten in einem Feld berühmt gemacht. In seinem Blog (…) macht der Flaneur Ausflüge in die Provinz, die Geschichte und die Popkultur und nimmt uns mit an Orte, die wir sonst übersehen hätten.

Nach dem Ende meiner monatlichen Kolumne in der Westdeutschen Zeitung, die ihren Lokalteil ja seit Herbst 2020 weitgehend mit Material der Rheinischen Post bespielt, gibt es positive Neuigkeiten: Ich schreibe für die neue Online-Tageszeitung viernull.de, die von Hans Onkelbach (ehemaliger Redaktionsleiter RP Düsseldorf) und Christian Herrendorf (ehemaliger Redaktionsleiter WZ Düsseldorf) journalistisch geführt wird. Vom Stil her wird sich nichts ändern: Ich versuche Geschichten aus und um Düsseldorf auszugraben und zu erzählen, die man womöglich so noch nicht gelesen hat. Meistens sind die Texte semi-literarisch oder autofiktional (oder wie auch immer man das nennen mag) aufgezogen. Es gibt also ein „Wiedersehen“ mit dem aus den Entlang-der-Düssel-Spaziergängen bekannten Ich-Erzähler und seinem „besten Freund P.“.

Im Juni entdecken „Ich“ und „P.“ eine prominente  „Düsseldorferin“, die in Düsseldorf kaum einer kennt: Wo der Dialekt an seine Grenze stößt. Die Benrather Linie ist weltberühmt – unter Germanisten. Sie verläuft quer durch Deutschland, in Düsseldorf separiert sie sprachlich den äußeren Süden vom Rest der Stadt. Sebastian Brück ist ihr mit dem Fahrrad gefolgt und erklärt uns, wo man maken sagt und wo es machen heißt.

Den gesamten Text kann man hier nachlesen. Dabei sei noch erwähnt, dass es sich bei viernull.de um ein kostenpflichtiges Angebot handelt. Ab 8 Euro im Monat seid Ihr dabei. Als weiteren Appetithappen gibt es dort einen frei zugänglichen Text von mir: Woanders gefeiert, in der Heimat ignoriert. Die Düsseldorferin Ilna Ewers-Wunderwald war um 1900 eine Künstlerin, die unter großen Anstrengungen die Welt bereiste und gegen die Konventionen lebte. Momentan läuft im Horst-Janssen Museum Oldenburg eine sehenswerte Ausstellung Ihrer Werke. Ich habe Sven Brömsel, den Co-Kurator, interviewt. (UPDATE 08/21: Der Text steht wieder hinter der Bezahlschranke)

Noch eine kleine Erfolgsmeldung: Meine 2019 in der WZ veröffentliche „Hommage an die Bhaghwan-Disco“ hat vor einigen Wochen, rund anderthalb Jahre nach der Veröffentlichung (!), ein weiteres Mal viral abgehoben. Innerhalb weniger Tage kamen bei facebook zu den bereits mehr als 9000 Likes, Shares und Kommentaren noch einmal rund 3500 dazu. Somit hat die Geschichte jetzt fast 13.000 Likes erreicht.

Bhaghwan Disco

Ach ja, die finale Blog-Folge auf dem Weg zur Düssel-Quelle steht noch aus. Damit sie nicht im Sommerloch untergeht, bringe ich sie frühestens im September …

 

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