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bergisches land

(#55) Die Kathedrale neben der Düssel

in Bergisches Land/Natur/Wuppertal
Stippelsmühle Wülfrath Düssel
Die Stippelsmühle an der A535

Wie wir über eine ehemalige Bahntrasse spazieren / Wo die Düssel an einer Kathedrale vorbeifließt / Und wie wir den „Endspurt“ zur Düssel-Quelle in die Länge ziehen

Das kleine Fachwerkhaus unter der großen Autobahnbrücke: So geht es los, nicht mal 1000 Meter Luftlinie von dem Ort entfernt, den wir 2014 als Ziel auserkoren haben. Im Jahr 2021 werden wir die Düssel-Quelle ganz sicher erreichen – heute allerdings noch nicht. Vielleicht werden mein bester Freund P. und ich den „Endspurt“ sogar in zwei bis drei weitere Episoden aufspalten. Dieses Blog hat keine Eile. Wobei: Irgendwie schon.  Manchmal und ein Bisschen. Nämlich, wenn wir – wie gerade – maximal eine Stunde Zeit haben für unsere Blog-Ausflüge.

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(#53) Ohne Schloss und ohne Klinik – aber mit Herbstlicht

in Bergisches Land/Natur/Wuppertal
Aprather Mühle Düssel wandern

Wie wir einen Gondelteich vermissen / Was nicht mehr ist und eine Touristenattraktion wäre / Und wie das Herbstlicht auf die Düssel scheint.

Das Auto auf dem Parkplatz vor der Gaststätte „Aprather Mühle“ abstellen. Einen Blick auf den an einem Wochentag im Herbst (natürlich) geschlossenem Außenkiosk des Lokals und ein Wanderweg-Info-Schild werfen. Und dann am Aprather Mühleteich entlang spazieren, dem Endpunkt unserer vorherigen Etappe. Hier weiterlesen

(#52) Die Furt in Düssel an der Düssel

in Bergisches Land/Natur/Wuppertal
Wülfrath-Düssel

Wie wir den einzigen Ortsteil der Welt, der nach Deutschlands bekanntestem unbekannten Fluss benannt ist, durchqueren / Wie wir dabei einem sprachlosen Heimatdichter begegnen / Und wie am Ende der Aprather Mühlenteich zum Beginn des Endspurts zur Quelle wird.

Je näher wir der Quelle kommen, desto „schlampiger“ werden wir. Soll heißen: Wo wir „früher“ (also 2014 bis 2016 in Düsseldorf und Erkrath) noch Etappe für Etappe versuchten, unserem Flüsschen so nah wie möglich zu kommen, nehmen wir heute den Abstand gelassen hin. Laissez-Faire statt streng am Ufer. Weglaufen kann die Düssel ja ohnehin nicht, auch wenn sich ihr Bett zwischendurch auf unzugänglichen Wiesen und Waldstückchen oder privatem Gelände ausbreitet.

Auch heute ist wieder so ein Tag, das wird schon bei der Vorab-„Besichtigung“ der geplanten Strecke auf Google Maps klar: Da, wo wir die Düssel beim letzten Besuch verließen, können wir ihrem Ufer nicht folgen. Also sparen wir uns die 200 bis 300 Meter und parken an der Dornaper Straße/Höhe Dorfermühlenweg. Direkt in Wülfrath-Düssel also, dem einzigen Ortsteil der Welt, der nach Deutschlands bekanntestem unbekannten Fluss benannt ist.  Hier weiterlesen

(#1) Mündung ohne Maifisch

in Düsseldorf

Warum das Düssel-Ende ein Blog-Anfang ist / Warum Düssel und Rhein sich nur heimlich treffen können / Und warum Düsseldorf die Düssel neu entdecken muss.

Wir wollten es schon immer machen, und nun beginnen wir am Ende, und das Ende ist unsichtbar und ein Bisschen trostlos – nur durch einige wellenförmig in den Asphalt der Rheinpromenade eingelassene Backsteine angedeutet.

Blaue Backsteine!

„Schau mal, da vorne!“, sagt mein bester Freund P., der gerade aus Berlin zurück nach Düsseldorf gezogen ist, „da ist auch noch eine Inschrift.“ Hier weiterlesen

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