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So läuft 2018: Presseschau und Printkolumne

in Düsseldorf/Popkultur

Lesungen, Presseartikel, Interviews und ein gedruckter Ableger in Form einer monatlichen Zeitungskolumne: Eine kurze Düssel-Flaneur-Chronik für 2018. 

Ein Blog-Jahr in zehn Stationen. 1.) Ende Februar ging es los mit einer vom Literaturbüro NRW organisierten Lesung in der Stadtbücherei Düsseldorf-Rath: Im Mittelpunkt stand der Fotobildband zu Markus Luigs Blog “Düsseldorfer Perlen”, zu dem neben RP-Kultur-Redakteur Philip Holstein und Alexandra Wehrmann (theycallitkleinparis.de) auch ich als Düssel-Flaneur-Autor einen Begleit-Text beisteuern durfte (”Der Stoffeler Kamm”).

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(#43) Mit Fortuna im Neandertal

in Erkrath/Neandertal/Natur

Wie ein Nebel-Tag im Neandertal mit einemSchildbürgerstreich beginnt / Wie wir innerhalb eines Düssel-Kilometers auf zwei Fortuna Düsseldorf-Aufkleber stoßen / Und wie genau im richtigen Moment der Akku leer ist.

Raus aus dem Auto, den Berg runter, schnellstmöglich ans Düssel-Ufer, dann einen Kilometer am Flüsschen entlang – und wieder zurück ins Büro. Das wäre unser Wunschszenario! Heute Mittag sind wir endlich wieder unterwegs, leider mit engem Zeitplan. Dazu passende Phrase: Besser eine kurze Etappe – als gar keine.

Geparkt haben wir an einem offiziellen Neandertal-Parkplatz (Diepensiepen). Wer mag, wird dort neandertaltypisch mit (fast) allen möglichen Entfernungsangaben versorgt. Hier weiterlesen

(#42) Im Eisvogel-Paradies

in Erkrath/Neandertal/Natur

Wie wir in Erkrath-Hochdahl einen Superlativ unterqueren / Wie wir keinen Eisvogel sehen / Und wie sich Neandertalwiesen schmatzend gegen illegale Begehungen wehren.

Wir sitzen im Auto und unterqueren einen Superlativ. Er steht auf einer Eisenbahnbrücke und lautet:„Steilste Eisenbahn-Hauptstrecke Europas bis 1981“. Hier weiterlesen

(#41) Die therapeutische Düssel-Runde – Teil 2

in Erkrath/Neandertal/Natur

Welche Fließmanieren die Düssel hat / Warum Plätschern keine Fremdsprache ist / Und warum sich der Düssel-Soundtrack zum Meditieren eignet.

Dieser Text setzt die „therapeutische Düssel-Runde“ mit Gast-Flaneur Caterina Klusemann fort, Teil 1 kann man hier nachlesen.

Etwas weiter  flussaufwärts gerät erneut eine Brücke ins Blickfeld, die Düssel wird hier flacher und breiter.  Kurz darauf stehen wir vor einem Schild mit der Aufschrift „Wildgehege Neandertal“. Hier weiterlesen

Eine Düssel-Kindheit in Hochdahl-Millrath

in Erkrath/Neandertal/Gastbeiträge/Natur

Der Düsseldorfer Andrew Uhlemann ist in Hochdahl-Millrath aufgewachsen, am Rande des Neandertals. Für das Blog Düssel-Flaneur hat er sich in alten Fotoalben und vor Ort, am Ufer der Düssel auf Spurensuche begeben – und dabei gemeinsam mit Hündin Daisy eine gehörige Portion “Magie” getankt.

Der S-Bahnhof Hochdahl-Millrath. Ein Knotenpunkt? Man könnte es so sehen, denn zum Einen trennt die S-Bahn-Strecke S8 (Mönchengladbach/Neuss-Wuppertal/Hagen) den Stadtteil Millrath vom Neandertal, und zum anderen trennt er die Menschen drumherum in zwei Gruppen: Menschen, die nördlicher wohnen – also alle ab Gruiten und weiter nördlich – fühlen sich eher zu Wuppertal hingezogen. Und alle, die südlicher wohnen – also Hochdahler und Erkrather – fühlen sich eher Düsseldorf zugehörig. Hier weiterlesen

(#40) Die therapeutische Düssel-Runde – Teil 1

in Erkrath/Neandertal/Natur

Wie sich Gast-Flaneur Caterina Klusemann in ein italienisch anmutendes Landhaus am Rande der Düssel verliebte / Welche alten Geschichten ihr neues Restaurant Neandertal No. 1 zu erzählen hat / Und warum ein Spaziergang entlang der Düssel (fast) alle Probleme löst.

Zu Anfang dieser Blog-Folge fahre ich mit dem Auto gegen einen Buchtitel – aber nur fast. Er lautet „Engstelle im Bewegungsverkehr“ und steht auf einem Warnschild am Rande der steilen Straße, die sich von Erkrath-Hochdahl aus bergabwärts schlängelt und zuerst Feldhof und später Neandertal. Da die Straße tatsächlich ziemlich eng ist, habe ich keine Chance den Buchtitel fotografisch festzuhalten. Und auch der dazugehörige Roman müsste noch geschrieben werden 😉 Hier weiterlesen

(#39) Luftpartie ohne Gebirgsbach

in Erkrath/Neandertal/Natur

Wie wir im Neandertal nach Spuren der ehemaligen Düssel-Schlucht Ausschau halten / Wie wir uns die Düssel als Gebirgsbach vorstellen / Und wie uns das Neanderthal Museum auch mit „h“ und ohne Bindestrich gefällt.

Genau 1,2 Kilometer hin, 1,2 Kilometer zurück. Das ist das „Flanierpensum“, das uns heute erwartet. Warum wir das so genau wissen? Weil wir vor einem Schild stehen. Dort ist nicht nur unser Tagesziel – das Neanderthal-Museum – angegeben, wir erfahren auch gleich noch die in den kommenden Etappen zu bewältigende Entfernung bis „Gruiten Dorf“, einem der (wie uns oft „zugeflüstert“ wurde) Highlights des restlichen Weges bis zur Düssel-Quelle. Hier weiterlesen

(#37) Das Erlebnispfad-Erlebnis

in Erkrath/Neandertal/Natur

Wie wir im Neandertal einen „geheimen“ Erlebnispfad begehen / Wie wir unser Flüsschen einer Geschlechtsumwandlung unterziehen / Und warum Bäume ihre Wurzeltentakeln künstlerisch in die Düssel strecken.

Die heutige Etappe beginnt – welch Überraschung – da, wo wir bei der vorherigen geendet sind: An einem fast überwucherten Schild vor dem Zaun eines privaten Anwesens. Ein Schild, das am Stadtrand von Erkrath auf einen Wanderpfad entlang der Düssel hinweist. Der Eingang zum Neandertal, sozusagen. Leicht zu übersehen! Hier weiterlesen

(#36) Brückenlandschaft

in Erkrath/Neandertal/Natur

Wie wir gemeinsam mit unserem Flüsschen die A3 unterqueren /  Wie es unter einer Autobahn aussieht / Und wie wir kurz vor dem „Eingang“ ins Neandertal eine vorbildliche Düssel-Plattform entdecken.

Erkrath, in der Bachstraße: Mein bester Freund P. ist wieder gesund. Die erste Folge ohne ihn und mit „Gast-Flaneur“ kam gut an. Und nach einer mehrwöchigen Flanier-Pause beginnen wir heute direkt mit einer „Knaller“-These: Keine der Düssel-Brücken, die wir seit der In-den-Rhein-Mündung überquert haben, bringt einen so großen Wechsel mit sich wie die, vor der mein bester Freund P. und ich in diesem Moment stehen: Von der Sackgasse am Ende einer Wohnstraße mit Ein- und Mehrfamilienhäusern mitten in eine weite Ebene hinein. Das Ende der “Zivilisation”, quasi …

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(#1) Mündung ohne Maifisch

in Düsseldorf

Warum das Düssel-Ende ein Blog-Anfang ist / Warum Düssel und Rhein sich nur heimlich treffen können / Und warum Düsseldorf die Düssel neu entdecken muss.

Wir wollten es schon immer machen, und nun beginnen wir am Ende, und das Ende ist unsichtbar und ein Bisschen trostlos – nur durch einige wellenförmig in den Asphalt der Rheinpromenade eingelassene Backsteine angedeutet.

Blaue Backsteine!

„Schau mal, da vorne!“, sagt mein bester Freund P., der gerade aus Berlin zurück nach Düsseldorf gezogen ist, „da ist auch noch eine Inschrift.“ Hier weiterlesen

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