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Sebastian Brück

Sebastian Brück has 99 articles published.

Ende einer Kolumne, Düssel-Quelle in Reichweite

in Düsseldorf/Irrsinn/WZ-Kolumne
Monkeys Island Düsseldorf
Monkey´s Island 2004. Foto: Stadtarchiv.

Eine (gar nicht so) kurze Jahres-Zwischenbilanz: Die WZ-Kolumne, der Blog-Endspurt zur Düssel-Quelle, eine Lesung beim Literaturfestival. Und mehr …

Im August 2020 ist meine im Juli 2018 gestartete und an mein Blog Düssel-Flaneur angelehnte Kolumne zum letzten Mal erschienen. Grund sind die  lange geplanten und seit 15. August nun endgültig umgesetzten Umstrukturierungsmaßnahmen bei der Westdeutschen Zeitung: Der Lokalteil Düsseldorf wird neuerdings von der Rheinischen Post beliefert. Kurzum: Die WZ Düsseldorf gibt es noch, die Düsseldorf-Redaktion in der bestehenden Form gibt es nicht mehr.

Rückblickend ist das Experiment einer von diesem Blog inspirierten  Zeitungskolumne sehr erfolgreich verlaufen, und auf diesem Weg möchte ich mich noch einmal bei Redaktionsleiter Christian Herrendorf für das Vertrauen und die großartige Zusammenarbeit bedanken. Ich hatte selten so viel Schreibspaß wie bei den 26 Themen, die wir im Rahmen der Kolumne umgesetzt haben. Einen Überblick über die im Anschluss erwähnten und alle weiteren Düssel-Flaneur-Kolumnen aus der WZ findet Ihr hier, inklusive Links zu den Online-Versionen. Hier weiterlesen

(#52) Die Furt in Düssel an der Düssel

in Bergisches Land/Natur/Wuppertal
Wülfrath-Düssel

Wie wir den einzigen Ortsteil der Welt, der nach Deutschlands bekanntestem unbekannten Fluss benannt ist, durchqueren / Wie wir dabei einem sprachlosen Heimatdichter begegnen / Und wie am Ende der Aprather Mühlenteich zum Beginn des Endspurts zur Quelle wird.

Je näher wir der Quelle kommen, desto „schlampiger“ werden wir. Soll heißen: Wo wir „früher“ (also 2014 bis 2016 in Düsseldorf und Erkrath) noch Etappe für Etappe versuchten, unserem Flüsschen so nah wie möglich zu kommen, nehmen wir heute den Abstand gelassen hin. Laissez-Faire statt streng am Ufer. Weglaufen kann die Düssel ja ohnehin nicht, auch wenn sich ihr Bett zwischendurch auf unzugänglichen Wiesen und Waldstückchen oder privatem Gelände ausbreitet.

Auch heute ist wieder so ein Tag, das wird schon bei der Vorab-„Besichtigung“ der geplanten Strecke auf Google Maps klar: Da, wo wir die Düssel beim letzten Besuch verließen, können wir ihrem Ufer nicht folgen. Also sparen wir uns die 200 bis 300 Meter und parken an der Dornaper Straße/Höhe Dorfermühlenweg. Direkt in Wülfrath-Düssel also, dem einzigen Ortsteil der Welt, der nach Deutschlands bekanntestem unbekannten Fluss benannt ist.  Hier weiterlesen

(#51) Am Düssel-Ufer nach Wülfrath-Düssel

in Bergisches Land/Natur/Wuppertal
Zebra Wülfraht DÜssel

Wie wir Wuppertal-Hahnenfurth hinter uns lassen und auf die Düssel-Quelle-Zielgerade einbiegen / Warum Wülfrath den besten Ortsteilnamen Deutschlands hat / Und wie wir ein falsches Zebra treffen, das gerne Influencer wäre

Diesmal schießen wir bereits aus dem Auto die ersten Fotos fürs Blog. Also: Mein bester Freund P. macht das, denn ich muss ja fahren, und er macht ohnehin bessere Fotos.

Zick: Ein Foto der grünen Wiese vor der Düssel bei Wuppertal-Schöller.

Zack: Ein Foto des Ortsschilds von Hahnenfurth. Hier weiterlesen

(#50) Schiefer in Schöller

in Bergisches Land/Natur/Wuppertal
Wuppertal Schöller

Wie wir in Wuppertal-Schöller ohne Sammeltaxi das Ziel erreichen / Wie wir durch ein Tal mit hoher Wikipediaeintragdichte spazieren / Und wie am sonnenbeschienenen Düssel-Grund Schluss ist.

Wanderparkplatz Wuppertal-Schöller, oberhalb des Ritterguts. Es geht am selben Ort los wie beim vorigen Mal, aber die Richtung ist eine andere: Düssel-aufwärts. Mehr oder weniger, denn direkt am Ufer unseres Flüsschens ist kein Durchkommen. Also: Erst mal durch den Ort Schöller – natürlich über den Schöllerweg. Hier weiterlesen

Mal Sondocks Düsseldorfer Steakhaus

in Düsseldorf/Popkultur/WZ-Kolumne
Mal Sondock und Nino de Angelo
Schön bei der Eröffnung unter Beschuss: Mal Sondock und Nino de Angelo 1988 im Steakhaus "Buffalo Mal", Schadowstr. 78, Düsseldorf (Foto: Thomas Bujack)

Als Nachtrag zur vielgeteilten WZ-Kolumne über die Radio-Legende Mal Sondock: eine kurze „Steakhaus-Geschichte“ in zwei Bildern.

Die an dieses Blog angelehnte Kolumne in der Westdeutschen Zeitung würdigte im Mai 2019 einen der „größten“ und einflussreichsten Moderatoren der deutschen Radiolandschaft: den gebürtigen Texaner Mal Sondock. Hier weiterlesen

Jahresrückblick 2019, inklusive exklusiver Bhaggy-Disco-Fotos

in Düsseldorf/Popkultur/WZ-Kolumne
Bhagwan Disco Düsseldorf 1984
Foto: Thomas Bujack

Die 2019er Social-Media-Hits der Zeitungskolumne zu diesem Blog waren „Hommage an die Bhaggy Disco“ und „Eine Mal-Sondock-Jugend ohne Steakhaus“.

Ist ja „erst“ Ende Januar, da kann man ruhig mal einen Jahresrückblick bringen. 😉  Also: 2019 gab es leider nur drei „reguläre“ Beiträge, welche die Ursprungsidee dieses Blogs weiterverfolgen. Nämlich: der Düssel zu folgen, von ihrer Mündung in den Rhein flussaufwärts bis zur Quelle im Bergischen Land. Immerhin, die Düssel-Quelle kommt näher, wenn auch nur langsam. Aktueller Standort: Wuppertal-Schöller.

Als „Ausgleich“ dazu gibt es ja seit 2018 eine an das Blog Düssel-Flaneur angelehnte monatliche Zeitungskolumne in der WZ Düsseldorf​, die thematisch „breit“ aufgestellt ist. Motto: Hauptsache es hat mit Düsseldorf zu tun. Die drei meistgeteilten der zwölf Texte waren 2019 die folgenden: Hier weiterlesen

(#49) Hommage an den Wald im Winter

in Erkrath/Neandertal/Natur

Wie wir die Düssel in Wuppertal, aber nicht im Wuppertal verfolgen / Warum das Bergische Land nicht bergig, sondern hügelig ist / Und wie der Winter Potenzprobleme hat

Gute Vorsätze für 2020? Vielleicht mal mehr als drei bis vier Entlang-der-Düssel-Etappen pro Jahr schaffen, der Düssel-Quelle ernsthaft näherkommen! Mein bester Freund P. und ich haben ein schlechtes Gewissen. Hier weiterlesen

Aktuelle WZ-Kolumne: „Die Berge von Düsseldorf“

in Düsseldorf/Natur/WZ-Kolumne

Folge 15 der Düssel-Flaneur-Kolumne (September 2019) will ganz hoch hinaus und entdeckt „die Berge von Düsseldorf“. Hier einige begleitende Extra-Fotos und -Infos, die nicht den Weg in die Zeitung gefunden haben.

Das Thema der Kolumne: „Wie der Wald auf dem höchsten Punkt der Stadt den Fernblick boykottiert. Wie sich ein zukünftiger Ausblick-Star in Position bringt. Und wo sich auf 108 Düsseldorf-Metern doch noch der Blick bis Köln öffnet.“ Hier weiterlesen

Düssel-Flaneur-Story trifft Diogenes-Anthologie

in Kurzgeschichten/Natur
Durch die Wälder Diogenes Verlag

In der Diogenes-Anthologie „Durch die Wälder – ein Waldspaziergang der besonderen Art“ ist auch meine Geschichte „Suchen unter Buchen“ enthalten.

Im Jahr 2008 geschrieben und zunächst unter dem Dach vom ZEIT Online und später auch beim Literaturportal 54stories erschienen: Und jetzt ist meine Geschichte „Suchen unter Buchen“ vom Diogenes Verlag für die Storysammlung „Durch die Wälder“ ausgewählt worden (Herausgeberin: Anna von Planta).  Wie man auf den Fotos sieht, habe ich gerade habe die Belegexemplare erhalten. In der Anthologie finden sich Texte von Autoren wie John Irving, Truman Capote, Doris Dörrie, Robert Walser und Martin Suter. Es kommt mir fast surreal vor, ich fühle mich sehr geehrt – und freue mich über den Rückenwind! Den nehme ich für meine zukünftigen literarischen Pläne gerne mit …

Hier weiterlesen

(#48) Gruiten mit Grube

in Erkrath/Neandertal/Natur
Grube 7 Gruiten Dorf Steinbrecher
Alter "Steinbrecher" nahe der Grube 7

Warum die Grube 7 einer der schönsten Natur-Orte in NRW ist / Was Pippi Langstrumpf mit Goethe gemeinsam hat / Und wie wir der Düssel-Quelle „trotzdem“ 300 Meter näherkommen.

Es beginnt mit einer Meinungsverschiedenheit: Ich möchte unbedingt weiter Richtung Düssel-Quelle spazieren – doch mein bester Freund P. schlägt einen Abstecher zur Grube 7 vor.

„Liegt doch um die Ecke“, sagt er und zeigt auf das Infoschild – unweit der Stelle, wo wir den Wagen geparkt haben. Hier weiterlesen

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