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die toten hosen

Interview-Spaziergang: Mit Richard Gleim an der Düssel

in Düsseldorf/Interviews/Natur

In Düsseldorf kennt man Richard Gleim als „Hausfotograf“ der örtlichen Punk- und New Wave-Szene der späten 1970er und frühen 1980er. Vor Kurzem waren einige seiner Werke unter dem Titel „ZK und die frühen Toten Hosen“  in einer Ausstellung zu sehen – mit großem Medienecho. Das Blog Düssel-Flaneur zeigt Gleim von einer ganz anderen Seite: Als Botanik-Spezialist zwischen Nördlicher Düssel und Kittelbach.

An der Heinrichstraße, auf der Trennlinie zwischen den Vierteln Düsseltal und Grafenberg, teilt sich die Nördliche Düssel in zwei Arme. Der eine zweigt scharf nach links ab (heute ausnahmsweise mal stromabwärts gesehen), der andere fließt schnurgerade weiter, nun als Kittelbach firmierend Richtung Norden. Von eben diesem Spaltwerk war vor einigen Wochen auf der Facebook-Seite zu diesem Blog ein kurzer Video-Clip zu sehen. Darunter fand sich ein beeindruckender Kommentar:

„Dort kenne ich jeden Stachelditz, jeden Blutsauger, jedes Moderlieschen, jedes Veilchen, jeden Aruncus, jede Linde, alle Pappeln, jede Platterbse, jeden Grashalm, jede Ente, jede Ratte, jeden Fischreiher und jede tote Katze. Und den Geruch des Wassers zu jeder Jahreszeit. Ja, auch die knorrige Weißbuche ein paar Schritte zurück und den Feldahorn an der Brücke der Graf-Recke-Straße.“

Grund genug sich mit Richard Gleim, dem Kommentar-Urheber, an Ort und Stelle zu verabreden. Auf der Brücke an der Ecke Heinrichstraße/Graf-Recke-Straße. Genau vor dem erwähnten Feldahorn. Zu einem An-der-Düssel-Spaziergang. Hier weiterlesen

Eine Ärzte-Hosen-USA-Story bei Spiegel Online

in Düsseldorf/Popkultur

Im Januar 2018 habe ich einen sehr persönlichen Text im Ressort „EinesTages“ von Spiegel Online veröffentlicht: Die Geschichte eines deutsch-amerikanischen Schüleraustauschs – und nebenbei auch eine über die Ärzte und die Toten Hosen und die Liebe zur Musik.

Hintergrund: 1989 verbrachte ich in den NRW-Osterferien drei Wochen in der Familie meines Austauschülers Danny Boudreau, in einem kleinen Ort in Connecticut. Im Jahr darauf kam Danny zum Gegenbesuch nach Düsseldorf. Einige Jahre danach brach der Kontakt ab. Nach fast 30 Jahren habe ich mich auf die Suche nach „meinem“ Amerikaner gemacht – leider mit traurigem Ende.

Der Artikel entwickelte sich schnell zu einem viralen Hit, bewegte offenbar viele Menschen.  In den Kommentaren unter dem Posting zum Artikel auf der facebook-Seite von Spiegel Online schrieben mehrere, dass sie nach dem Lesen begonnen hätte, selbst ihre ehemaligen Austauschschüler zu suchen. Hier weiterlesen

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