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autobahn

(#54) Fünfhundertfünfunddreißig Gründe, die A535 zu lieben

in Bergisches Land/Natur/Wuppertal

Wie wir das Elefantenschild übersehen  / Wie spektakulär es unter Autobahnbrücken aussieht / Und wo Hollywood-Stars die Düssel überfahren

Heute verlegen wir das Heimbüro in die Natur. So der Plan. Zwei Flaneure in einem Auto. Anfahrt über eine Straße namens Aprath, die kurz darauf in eine Straße namens Koxhof übergeht. Wir queren die Düssel, die zunächst links der Straße in einem schnurgeraden Bett verläuft und dann durch einen Tunnel die Seite wechselt und zwischen Wiesen und Wäldchen verschwindet. Hier weiterlesen

(#36) Brückenlandschaft

in Erkrath/Neandertal/Natur

Wie wir gemeinsam mit unserem Flüsschen die A3 unterqueren /  Wie es unter einer Autobahn aussieht / Und wie wir kurz vor dem „Eingang“ ins Neandertal eine vorbildliche Düssel-Plattform entdecken.

Erkrath, in der Bachstraße: Mein bester Freund P. ist wieder gesund. Die erste Folge ohne ihn und mit „Gast-Flaneur“ kam gut an. Und nach einer mehrwöchigen Flanier-Pause beginnen wir heute direkt mit einer „Knaller“-These: Keine der Düssel-Brücken, die wir seit der In-den-Rhein-Mündung überquert haben, bringt einen so großen Wechsel mit sich wie die, vor der mein bester Freund P. und ich in diesem Moment stehen: Von der Sackgasse am Ende einer Wohnstraße mit Ein- und Mehrfamilienhäusern mitten in eine weite Ebene hinein. Das Ende der “Zivilisation”, quasi …

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(#21) Autobahnquerung

in Düsseldorf

Warum mein bester Freund P. und ich keine Fiktion sind / Wie die Düssel die A46 unterfließt / Und wie eine Treppe auf Fische wartet.

Ich weiß gar nicht, warum Wersten bei vielen Düsseldorfern so einen mittelmäßigen Ruf hat“, sagt mein bester Freund P., als wir die  verkehrsberuhigte Nixenstraße entlang spazieren. Und tatsächlich ist zumindest dieser Teil des Viertels ziemlich nett. Rechts von uns fließt die Düssel in einer Senke, entlang einer Allee alter Bäume. Links von uns, auf der Nixenstraße reihen sich hauptsächlich Ein-bis-zwei-Familien-Altbauten aneinander, die – Achtung, Amateur-Diagnose – aus den 1920er oder frühen 1930er Jahren zu stammen scheinen. Hier weiterlesen

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