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Die Düsseldorf-Formentera-Connection: Interview mit Ekkeheart Gurlitt

in Düsseldorf/Interviews/Popkultur
Formentera Grüße aus Düsseldorf-Süd
80er-Jahre-Kult-Postkarte: vorne Formentera, hinten Düsseldorf

Wer in den 1980ern und 1990ern auf den Balearen Urlaub machte, hat mir hoher Wahrscheinlichkeit eine der Insel-Postkarten von Ekkeheart Gurlitt verschickt. Im Interview erzählt der Fotograf von der wilden Hippie-Zeit auf Formentera, der Verbindung zu Düsseldorf, dem Sonnenschirm von Chris Rea und wie er per Zufall als erster nackter Mann auf dem Cover des STERN landete.

Für meine Kolumne auf viernull.de habe ich mich auf die Suche nach einer Postkarte gemacht, die Düsseldorf und Formentera verbindet. Nachzulesen ist „Formentera – der südlichste Teil der Stadt“ hier (Bezahlschranke). Weil der Fotograf eben dieser Postkarte Ekkeheart Gurlitt (72), dessen Name der eine oder die andere vor ein paar Jahren vielleicht auch in Bezug auf das Kunst-Erbe seines Großcousins Cornelius Gurlitt gehört hat (hier ein Interview im ZDF), darüber hinaus so viel Spannendes über die einmalige Verbindung einer spanischen Insel und einer deutschen Großstadt zu erzählen weiß, folgt hier im Blog, quasi als „Bonus-Track“ zur Kolumne, ein exklusives Interview, Formentera-Postkarten inklusive. Hier weiterlesen

Der Köln-Düsseldorf-Horizont: Vom Glück in die Ferne zu schauen

in Düsseldorf/Köln/Kurzgeschichten

Zwei Skylines, ein Ausblick: auf beide, von ein und demselben Punkt! Oder: Wie ich den Ort fand, von dem aus man meine Geburtsstadt Köln und meine Heimatstadt Düsseldorf gleichzeitig sehen kann – und was das mit Ibiza und Formentera zu tun hat.

Ausblicke faszinieren mich. Vom Berg ins Tal. Von der Küste aufs Meer. Von Hochhäusern in Stadtschluchten: Nehme ich! Begonnen hat meine Ausblick-Vorliebe im Grundschulalter. Als wir 1977 zum ersten Mal in den Osterferien auf Formentera Urlaub machten, saß ich – knapp sieben Jahre alt – stundenlang am Rande von Es Pujols (damals gerne scherzhaft „Düsseldorf-Süd“ genannt) auf meinem Lieblingsfelsen, warf die Angel aus und schaute Richtung Horizont. Dort zeichnete sich die Nachbarinsel Ibiza ab, von der ich durch die Anreise lediglich den Flug- und den Fährhafen kannte. Mal schienen Ibizas Berge und Hügel unendlich weit weg, mal zum Greifen nahe, und nur hin und wieder die Insel im Dunst. Man konnte die Ibiza-Silhouette nicht nur beim Angeln sehen, sondern praktisch ständig. Ob wir am Strand lagen, in unserem Stamm-Restaurant Sa Palmera Fisch aßen, mit Fahrrädern über Formenteras Straßen fuhren oder an einem sonnigen Morgen die Fenster unseres schneeweißen Miet-Bungalows öffneten (passenderweise hieß er „Mar i Sol“): Ausblick hier, Ausblick da, Ausblick Ibiza. Hier weiterlesen

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