(#10) Mit Rodriguez Faszanatas – ohne Kondom

in Düsseldorf

Wie man sich mitten in Bilk wie im Neandertal fühlt / Warum ein Trampelpfad schön sein kann / Und wie man, ohne ihn zu suchen, den Weg zum Jupp Pitter findet.

Mein bester Freund P. und ich stehen vor dem Trampelpfad, der unseren Fluss Flüsschen stromaufwärts begleitet. Bevor sie in eine schmale Betonröhre gequetscht wird (siehe Folge 9), darf die Düssel hier noch in ihrer Wohlfühlbreite von vier bis Fünf Metern Richtung Rhein fließen.

„Ob der Pfad diesmal länger ist als 50 Meter?“, frage ich. Hier weiterlesen

(#9) Düssel-Vergewaltigung

in Düsseldorf

Warum ein gebrauchtes Klapprad für Erwachsene maximal halb so viel kostet wie neues Kinderfahrrad / Wie Blog-Leser Blog-Schreiber aufklären / Und wie man zum zweiten Mal die kürzeste Straße der Stadt findet.

Mittagpause, Düssel-Flanieren ist angesagt, eine knappe Stunde. Mal schauen, wie weit wir diesmal kommen. Mein bester Freund P. ist heute tatsächlich per Klapprad angereist – vom Büro in Kö-Nähe bis zu unserem Treff für die heutige Düssel-Etappe: Die Esso-Tanke an der Bilker Bachstraße.

„Wie jetzt!?“, sage ich. „Ich dachte Klapprad-Coolios wären total uncoole Möchtegernhipster?!“ Hier weiterlesen

(#8) Geheimes Mittagspausenhobby …

in Düsseldorf/Natur

Wie es ist, wenn man seinen ersten Düssel-Barsch sieht / Warum man die Düssel in Düsseldorf immer wieder neu suchen muss / Und warum Düsseldorfs Zeitungen über dieses Blog schreiben müssen.

Nach der Breaking News „Privatgärten mit Düssel-Zugang in Bilk“ spazieren wir stromaufwärts vom Schulhof auf die andere Seite der Bachstraße. Dort führt rechts ein kleiner, halboffizieller Pfad entlang. Am linken Ufer wird die Düssel durch eine Mauer vom Esso-Parkplatz getrennt.

Auf beiden Seiten ist sie von Bäumen umgeben. Mein bester Freund P. und ich gehen den Pfad ab. Die Düssel-Oberfläche spiegelt die Bäume, die Sonne reflektiert und blitzt auf. Hier weiterlesen

(#7) Ein Garten mit Düssel-Zugang?!

in Düsseldorf

Wie sich die Düssel hinter Hinterhöfen versteckt / Wie man über drei Ecken bei „Manni, der Libero“ landet / Und warum Privatgärten mit Düssel-Zugang fast so schön sind wie der nächste Bundesliga-Aufstieg der Fortuna.

Bei unserem letzten Flanier-Etappe haben wir die Düssel gesucht, sie aber nicht gefunden. Stattdessen haben wir uns in in peinlichen Hipster-Bashing-Belanglosigkeiten verloren. Seitdem sind rund zwei Wochen vergangen.

„Na, wie war dein Familienurlaub“, frage ich, als wir uns vor dem Seifen Horst treffen. Hier weiterlesen

(#6) Klapprad-Coolio!

in Düsseldorf/Popkultur

Wie Düssel-Flanieren ohne Düssel funktioniert / Warum “Ein Bisschen so wie in Berlin”-Sätze nerven / Und warum zwei Männer ohne Kinderbegleitung keinen Spielplatz betreten dürfen.

Weiter stromaufwärts! Google Maps verrät uns, dass die Düssel nun für mindestens einen Kilometer unterirdisch fließt und erst in der Mitte des Häuserblocks zwischen Martin- und Benzenbergstraße wieder auf- bzw. abtaucht.

Mein bester Freund P. schaut auf die Uhr. Uns bleiben noch rund 20 Minuten, dann müssen wir beide wieder ins Büro, und der heutige Tages-Spaziergang ist beendet.

„Komm, lass uns einen Umweg über die Lorettostraße nehmen, da macht bald im ehemaligen „Zum Dröje“ ein neues Lokal auf“, sagt P. Hier weiterlesen

(#5) Jack Wolfskin und der in der Düssel versenkte Badmintonschläger

in Düsseldorf

Wie die Düssel im Untergrund verschwindet / Warum Flaneure keine Outdoor-Funktionsjacken tragen / Und wie ein Fluss einen Schulfhof besucht.

Wir sind getwittert worden“, sagt mein bester Freund P., während wir unseren Düssel-Spaziergang von der Kniebrücke aus fortsetzen. Irgendwo hier unter der Brückenauffahrt muss es ein unterirdisches Beton-Flussbett geben. Laut Google Maps verläuft es genau in der Mitte des vor uns liegenden Häuserblocks, zwischen Konkordiastraße und Kronprinzenstraße.

Ich schaue P. fragend an, während wir uns (intuitiv?) für die Kronprinzenstraße entscheiden. „Und was ist getwittert worden? Dass unser Blog super ist?“ Hier weiterlesen

(#4) Keine Fische und ein Sumpfdotterblumen-Fetischist

in Düsseldorf

Warum der Yoga-Kurs ausfällt, wenn keine Fische da sind / Warum die CDU den besten Düssel-Blick hat / Und wie Google Maps nicht immer die Kurve kriegt.

Gerade haben wir die Wasserstraße (die heißt wirklich so!) überquert, die von der Düssel unterquert wird – und nun grinst mein Freund P. ironisch. Kein Wunder: Nachdem ich eben angekündigt habe, wie viele Fische ich hier schon gesehen habe, sieht die Bilanz kläglich aus. Weder an der Düssel-Mündung in den Kaiserteich, noch auf der anderen Seite zeigt sich auch nur ein Fisch. Hier weiterlesen

(#3) Ist ein Düssel-Spaziergang „uncool“?

in Düsseldorf

Warum Flaneure keine Kilometer fressen dürfen / Wie die Düssel durch drei Teiche fließt / Und wie man beim Düssel-Flanieren Street Art konsumiert.

Weißt du, wie weit wir letztes Mal gekommen sind?“, fragt mein bester Freund P. und legt die Stirn in Falten. Eine rhetorische Frage – mit einer offensichtlichen Antwort: Die erste Etappe unseres „45 Kilometer am Ufer entlang“-Spaziergang hat uns von der unsichtbaren, da in einer Röhre versteckten Düssel-Mündung in den Rhein gerade mal bis zum Spee´schen Graben geführt. Hier weiterlesen

(#2) Von der „Zicke“ bis zur Röhre

in Düsseldorf

Warum Rheindorf älter als Düsseldorf ist / Warum Kellner Bugaboo-Frauen nicht lieben müssen / Und warum Carlstadt ein Dorf-Viertel ist.

Eigentlich ist es absurd“, sage ich zu meinem besten Freund P., während wir die Treppe zur oberen Rheinuferpromenade emporsteigen, „unsere Stadt ist die einzige unter den mehr oder weniger großen in Deutschland, die `Dorf´ im Namen trägt.“

„Stimmt“, sagt P. ,„dabei wäre als Partner fürs Leben immerhin Deutschlands größter Strom zu haben gewesen. Hier weiterlesen

(#1) Mündung ohne Maifisch

in Düsseldorf

Warum das Düssel-Ende ein Blog-Anfang ist / Warum Düssel und Rhein sich nur heimlich treffen können / Und warum Düsseldorf die Düssel neu entdecken muss.

Wir wollten es schon immer machen, und nun beginnen wir am Ende, und das Ende ist unsichtbar und ein Bisschen trostlos – nur durch einige wellenförmig in den Asphalt der Rheinpromenade eingelassene Backsteine angedeutet.

Blaue Backsteine!

„Schau mal, da vorne!“, sagt mein bester Freund P., der gerade aus Berlin zurück nach Düsseldorf gezogen ist, „da ist auch noch eine Inschrift.“ Hier weiterlesen

1 5 6 7
Go to Top