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Düsseldorf - page 3

Netflix entdeckt Düsseldorf

in Düsseldorf/Popkultur/WZ-Kolumne
Solche Düsseldorf-Ansichten gab´s selten in einer Serie.

In der aktuellen Ausgabe der Zeitungskolumne zum Blog geht es um eine Netflix-Serie, in der Düsseldorf eine tragende Rolle spielt: „Paranoid“.

Gedreht wurde vor zwei Jahren unter anderem im Medienhafen, in der Altstadt, in der Carlstadt, am Flughafen und am Hauptbahnhof. Natürlich blieb das nicht unbemerkt. Die BILD Düsseldorf schrieb bereits im Juni 2016:

Zwei Wochen lang: Briten drehen Krimi-Serie „Paranoid“ in Düsseldorf. Der britische Sender „ITV“ dreht für seine neue Krimi-Serie „Paranoid“ ausgerechnet in der Düsseldorfer Carlstadt! Mit dabei: Die deutsche Schauspielerin Christiane Paul (42, „Die Welle“). Hier weiterlesen

Ein Hase namens Pimmel

in Düsseldorf/Irrsinn/Kurzgeschichten/Sprache
Dieser Stoffhase will anonym bleiben. Er heißt aber weder "Pimmel", noch "Elvis Schikowsky".

Wie reagiert die Hipster-Mutter, wenn die Tochter beschließt, einem Stoffhasen einen „verbotenen“ Namen zu verpassen? Eine Alltagsbeoachtung auf einem Spielplatz in Düsseldorf.

Sitze auf einer Spielplatzbank, lese Zeitung, mein Kind klettert und rutscht – und dann höre ich die Frage des Tages, nein der Woche. Zwei Bänke weiter sitzt eine Mutter. Ende 30, Typ Bildungsbürger mit Hipster-Einschlag. Schwarz umrandete Brille vor den Augen, Dutt auf dem Kopf und Skinny Jeans an den Beinen. Sogar: Jute-Beutel auf dem Schoß, aber der ist von Aldi. Also bitte keine weiteren Vorurteile. Das hier soll kein Hipster-Bashing werden. Erwähne es nur, damit Ihr euch die Person vorstellen könnt. Ich kenne sie nicht, weiß aber, dass sie eine Mutter ist, weil ein Mädchen, das ein „Mini Boden“-Outfit trägt und ein Stofftier in der Hand hält, sie gerade angesprochen hat: „Mama, ist Pimmel ein schöner Name für meinen Hasen?“ Hier weiterlesen

Homage an den Herbstsonneschatten

in Düsseldorf/Natur
Belsenplatz, Düsseldorf-Oberkassel, 15:55 Uhr

Oha, diese Sonne, wie sie im Herbst ihre Schatten auswirft und an jeder Ecke Treffer landet: Was kann es eigentlich Schöneres geben?

Also: Ich mag die Herbstsonne ja noch lieber als die Frühlingssonne und die Wintersonne und die Sommersonne. Aber am allerliebsten mag ich den Herbstsonneschatten. Sobald die Herbstsonne einen Herbstsonneschatten wirft, verschönert sich der beschattete Bereich samt Umgebung um 44 Prozent (habe das mit einer geheimen Formel ausgerechnet). Hier weiterlesen

Düsseldorf im Netz

in Düsseldorf
Bick aus dem Rewe am Carlsplatz

Welche Blogs gibt es in Düsseldorf, welche Online-Portale spiegeln die Stadt? Eine Übersicht ohne Anspruch auf Vollständigkeit – von „Fortuna“ bis „Foto“, von „Stadtteil“ bis „Vegan“, von „Fashion“ bis „Musik“.

In der Anfangszeit des Blog Düssel-Flaneur entstand auf Tumblr als Service für den Leser ein fester Menü-Punkt, der eine Übersicht aller möglichen, im Netz abrufbaren Düsseldorf-Seiten bereitstellte. Jetzt, nach dem Umzug des Blogs von Tumblr zu WordPress erscheint diese Übersicht noch einmal als einzelnes Posting.

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Blog-Relaunch: Resümee und Ausblick

in Düsseldorf
Sogar in einen Reiseführer hat es das Blog Düssel-Flaneur inzwischen geschafft.

Im Sommer 2014 unter dem Dach von Tumblr gestartet, im November 2018 ein neues WordPress-Gewand übergestreift: Was beim Blog Düssel-Flaneur in den vergangenen Jahren passiert ist und was sich nun (nicht) ändert.

Der Entschluss, dieses Blog zu starten? War spontan. Im Sommer 2014 arbeitet ich in einem angemieteten Büroraum an der Kopernikusstraße in Düsseldorf-Bilk. Die täglichen Spaziergänge mit dem Hund führten oft am Ufer der Düssel entlang, rund um die zwei Blöcke entfernte Karolingerstraße. So entstand eines Tages die Idee, als Ausgleich zu oft eher eintönigen Brotjobs den Verlauf des Flüsschens, das Düsseldorf seinen Namen gab, stromaufwärts zu verfolgen. Hier weiterlesen

So läuft 2018: Presseschau und Printkolumne

in Düsseldorf/Popkultur

Lesungen, Presseartikel, Interviews und ein gedruckter Ableger in Form einer monatlichen Zeitungskolumne: Eine kurze Düssel-Flaneur-Chronik für 2018. 

Ein Blog-Jahr in zehn Stationen. 1.) Ende Februar ging es los mit einer vom Literaturbüro NRW organisierten Lesung in der Stadtbücherei Düsseldorf-Rath: Im Mittelpunkt stand der Fotobildband zu Markus Luigs Blog “Düsseldorfer Perlen”, zu dem neben RP-Kultur-Redakteur Philip Holstein und Alexandra Wehrmann (theycallitkleinparis.de) auch ich als Düssel-Flaneur-Autor einen Begleit-Text beisteuern durfte (”Der Stoffeler Kamm”).

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Interview-Spaziergang: Mit Richard Gleim an der Düssel

in Düsseldorf/Interviews/Natur/Popkultur

In Düsseldorf kennt man Richard Gleim als „Hausfotograf“ der örtlichen Punk- und New Wave-Szene der späten 1970er und frühen 1980er. Vor Kurzem waren einige seiner Werke unter dem Titel „ZK und die frühen Toten Hosen“  in einer Ausstellung zu sehen – mit großem Medienecho. Das Blog Düssel-Flaneur zeigt Gleim von einer ganz anderen Seite: Als Botanik-Spezialist zwischen Nördlicher Düssel und Kittelbach.

An der Heinrichstraße, auf der Trennlinie zwischen den Vierteln Düsseltal und Grafenberg, teilt sich die Nördliche Düssel in zwei Arme. Der eine zweigt scharf nach links ab (heute ausnahmsweise mal stromabwärts gesehen), der andere fließt schnurgerade weiter, nun als Kittelbach firmierend Richtung Norden. Von eben diesem Spaltwerk war vor einigen Wochen auf der Facebook-Seite zu diesem Blog ein kurzer Video-Clip zu sehen. Darunter fand sich ein beeindruckender Kommentar:

„Dort kenne ich jeden Stachelditz, jeden Blutsauger, jedes Moderlieschen, jedes Veilchen, jeden Aruncus, jede Linde, alle Pappeln, jede Platterbse, jeden Grashalm, jede Ente, jede Ratte, jeden Fischreiher und jede tote Katze. Und den Geruch des Wassers zu jeder Jahreszeit. Ja, auch die knorrige Weißbuche ein paar Schritte zurück und den Feldahorn an der Brücke der Graf-Recke-Straße.“

Grund genug sich mit Richard Gleim, dem Kommentar-Urheber, an Ort und Stelle zu verabreden. Auf der Brücke an der Ecke Heinrichstraße/Graf-Recke-Straße. Genau vor dem erwähnten Feldahorn. Zu einem An-der-Düssel-Spaziergang. Hier weiterlesen

Düssel-Flaneur-Lesung bei YouTube

in Düsseldorf/Kurzgeschichten

Ich war bei der Lesereihe „OFF CHURCH zu Gast, die die in einer außergewöhnlichen Düsseldorfer Location stattfindet und bei der einmal im Monat jeweils ein Vorleser und ein Musiker den Abend gestalten.

Es handelt sich um die Christuskirche in Oberbilk (daher der Hall).  Die Lesung vom 23. März 2018 stand unter dem Motto „Micropop meets Düssel-Flaneur“ und war an die Micro-Pop-Week angegliedert. Hier weiterlesen

Eine Ärzte-Hosen-USA-Story bei Spiegel Online

in Düsseldorf/Popkultur

Im Januar 2018 habe ich einen sehr persönlichen Text im Ressort „EinesTages“ von Spiegel Online veröffentlicht: Die Geschichte eines deutsch-amerikanischen Schüleraustauschs – und nebenbei auch eine über die Ärzte und die Toten Hosen und die Liebe zur Musik.

Hintergrund: 1989 verbrachte ich in den NRW-Osterferien drei Wochen in der Familie meines Austauschülers Danny Boudreau, in einem kleinen Ort in Connecticut. Im Jahr darauf kam Danny zum Gegenbesuch nach Düsseldorf. Einige Jahre danach brach der Kontakt ab. Nach fast 30 Jahren habe ich mich auf die Suche nach „meinem“ Amerikaner gemacht – leider mit traurigem Ende.

Der Artikel entwickelte sich schnell zu einem viralen Hit, bewegte offenbar viele Menschen.  In den Kommentaren unter dem Posting zum Artikel auf der facebook-Seite von Spiegel Online schrieben mehrere, dass sie nach dem Lesen begonnen hätte, selbst ihre ehemaligen Austauschschüler zu suchen. Hier weiterlesen

Der Köln-Düsseldorf-Horizont: Vom Glück in die Ferne zu schauen

in Düsseldorf/Köln/Kurzgeschichten

Zwei Skylines, ein Ausblick: auf beide, von ein und demselben Punkt! Oder: Wie ich den Ort fand, von dem aus man meine Geburtsstadt Köln und meine Heimatstadt Düsseldorf gleichzeitig sehen kann – und was das mit Ibiza und Formentera zu tun hat.

Ausblicke faszinieren mich. Vom Berg ins Tal. Von der Küste aufs Meer. Von Hochhäusern in Stadtschluchten: Nehme ich! Begonnen hat meine Ausblick-Vorliebe im Grundschulalter. Als wir 1977 zum ersten Mal in den Osterferien auf Formentera Urlaub machten, saß ich – knapp sieben Jahre alt – stundenlang am Rande von Es Pujols (damals gerne scherzhaft „Düsseldorf-Süd“ genannt) auf meinem Lieblingsfelsen, warf die Angel aus und schaute Richtung Horizont. Dort zeichnete sich die Nachbarinsel Ibiza ab, von der ich durch die Anreise lediglich den Flug- und den Fährhafen kannte. Mal schienen Ibizas Berge und Hügel unendlich weit weg, mal zum Greifen nahe, und nur hin und wieder die Insel im Dunst. Man konnte die Ibiza-Silhouette nicht nur beim Angeln sehen, sondern praktisch ständig. Ob wir am Strand lagen, in unserem Stamm-Restaurant Sa Palmera Fisch aßen, mit Fahrrädern über Formenteras Straßen fuhren oder an einem sonnigen Morgen die Fenster unseres schneeweißen Miet-Bungalows öffneten (passenderweise hieß er „Mar i Sol“): Ausblick hier, Ausblick da, Ausblick Ibiza. Hier weiterlesen

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