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Düsseldorf - page 3

Blog-Relaunch: Resümee und Ausblick

in Düsseldorf
Sogar in einen Reiseführer hat es das Blog Düssel-Flaneur inzwischen geschafft.

Im Sommer 2014 unter dem Dach von Tumblr gestartet, im November 2018 ein neues WordPress-Gewand übergestreift: Was beim Blog Düssel-Flaneur in den vergangenen Jahren passiert ist und was sich nun (nicht) ändert.

Der Entschluss, dieses Blog zu starten? War spontan. Im Sommer 2014 arbeitet ich in einem angemieteten Büroraum an der Kopernikusstraße in Düsseldorf-Bilk. Die täglichen Spaziergänge mit dem Hund führten oft am Ufer der Düssel entlang, rund um die zwei Blöcke entfernte Karolingerstraße. So entstand eines Tages die Idee, als Ausgleich zu oft eher eintönigen Brotjobs den Verlauf des Flüsschens, das Düsseldorf seinen Namen gab, stromaufwärts zu verfolgen. Hier weiterlesen

So läuft 2018: Presseschau und Printkolumne

in Düsseldorf/Popkultur

Lesungen, Presseartikel, Interviews und ein gedruckter Ableger in Form einer monatlichen Zeitungskolumne: Eine kurze Düssel-Flaneur-Chronik für 2018. 

Ein Blog-Jahr in zehn Stationen. 1.) Ende Februar ging es los mit einer vom Literaturbüro NRW organisierten Lesung in der Stadtbücherei Düsseldorf-Rath: Im Mittelpunkt stand der Fotobildband zu Markus Luigs Blog “Düsseldorfer Perlen”, zu dem neben RP-Kultur-Redakteur Philip Holstein und Alexandra Wehrmann (theycallitkleinparis.de) auch ich als Düssel-Flaneur-Autor einen Begleit-Text beisteuern durfte (”Der Stoffeler Kamm”).

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Interview-Spaziergang: Mit Richard Gleim an der Düssel

in Düsseldorf/Interviews/Natur

In Düsseldorf kennt man Richard Gleim als „Hausfotograf“ der örtlichen Punk- und New Wave-Szene der späten 1970er und frühen 1980er. Vor Kurzem waren einige seiner Werke unter dem Titel „ZK und die frühen Toten Hosen“  in einer Ausstellung zu sehen – mit großem Medienecho. Das Blog Düssel-Flaneur zeigt Gleim von einer ganz anderen Seite: Als Botanik-Spezialist zwischen Nördlicher Düssel und Kittelbach.

An der Heinrichstraße, auf der Trennlinie zwischen den Vierteln Düsseltal und Grafenberg, teilt sich die Nördliche Düssel in zwei Arme. Der eine zweigt scharf nach links ab (heute ausnahmsweise mal stromabwärts gesehen), der andere fließt schnurgerade weiter, nun als Kittelbach firmierend Richtung Norden. Von eben diesem Spaltwerk war vor einigen Wochen auf der Facebook-Seite zu diesem Blog ein kurzer Video-Clip zu sehen. Darunter fand sich ein beeindruckender Kommentar:

„Dort kenne ich jeden Stachelditz, jeden Blutsauger, jedes Moderlieschen, jedes Veilchen, jeden Aruncus, jede Linde, alle Pappeln, jede Platterbse, jeden Grashalm, jede Ente, jede Ratte, jeden Fischreiher und jede tote Katze. Und den Geruch des Wassers zu jeder Jahreszeit. Ja, auch die knorrige Weißbuche ein paar Schritte zurück und den Feldahorn an der Brücke der Graf-Recke-Straße.“

Grund genug sich mit Richard Gleim, dem Kommentar-Urheber, an Ort und Stelle zu verabreden. Auf der Brücke an der Ecke Heinrichstraße/Graf-Recke-Straße. Genau vor dem erwähnten Feldahorn. Zu einem An-der-Düssel-Spaziergang. Hier weiterlesen

Düssel-Flaneur-Lesung bei YouTube

in Düsseldorf/Kurzgeschichten

Ich war bei der Lesereihe „OFF CHURCH zu Gast, die die in einer außergewöhnlichen Düsseldorfer Location stattfindet und bei der einmal im Monat jeweils ein Vorleser und ein Musiker den Abend gestalten.

Es handelt sich um die Christuskirche in Oberbilk (daher der Hall).  Die Lesung vom 23. März 2018 stand unter dem Motto „Micropop meets Düssel-Flaneur“ und war an die Micro-Pop-Week angegliedert. Hier weiterlesen

Eine Ärzte-Hosen-USA-Story bei Spiegel Online

in Düsseldorf/Popkultur

Im Januar 2018 habe ich einen sehr persönlichen Text im Ressort „EinesTages“ von Spiegel Online veröffentlicht: Die Geschichte eines deutsch-amerikanischen Schüleraustauschs – und nebenbei auch eine über die Ärzte und die Toten Hosen und die Liebe zur Musik.

Hintergrund: 1989 verbrachte ich in den NRW-Osterferien drei Wochen in der Familie meines Austauschülers Danny Boudreau, in einem kleinen Ort in Connecticut. Im Jahr darauf kam Danny zum Gegenbesuch nach Düsseldorf. Einige Jahre danach brach der Kontakt ab. Nach fast 30 Jahren habe ich mich auf die Suche nach „meinem“ Amerikaner gemacht – leider mit traurigem Ende.

Der Artikel entwickelte sich schnell zu einem viralen Hit, bewegte offenbar viele Menschen.  In den Kommentaren unter dem Posting zum Artikel auf der facebook-Seite von Spiegel Online schrieben mehrere, dass sie nach dem Lesen begonnen hätte, selbst ihre ehemaligen Austauschschüler zu suchen. Hier weiterlesen

Der Köln-Düsseldorf-Horizont: Vom Glück in die Ferne zu schauen

in Düsseldorf/Köln/Kurzgeschichten

Zwei Skylines, ein Ausblick: auf beide, von ein und demselben Punkt! Oder: Wie ich den Ort fand, von dem aus man meine Geburtsstadt Köln und meine Heimatstadt Düsseldorf gleichzeitig sehen kann – und was das mit Ibiza und Formentera zu tun hat.

Ausblicke faszinieren mich. Vom Berg ins Tal. Von der Küste aufs Meer. Von Hochhäusern in Stadtschluchten: Nehme ich! Begonnen hat meine Ausblick-Vorliebe im Grundschulalter. Als wir 1977 zum ersten Mal in den Osterferien auf Formentera Urlaub machten, saß ich – knapp sieben Jahre alt – stundenlang am Rande von Es Pujols (damals gerne scherzhaft „Düsseldorf-Süd“ genannt) auf meinem Lieblingsfelsen, warf die Angel aus und schaute Richtung Horizont. Dort zeichnete sich die Nachbarinsel Ibiza ab, von der ich durch die Anreise lediglich den Flug- und den Fährhafen kannte. Mal schienen Ibizas Berge und Hügel unendlich weit weg, mal zum Greifen nahe, und nur hin und wieder die Insel im Dunst. Man konnte die Ibiza-Silhouette nicht nur beim Angeln sehen, sondern praktisch ständig. Ob wir am Strand lagen, in unserem Stamm-Restaurant Sa Palmera Fisch aßen, mit Fahrrädern über Formenteras Straßen fuhren oder an einem sonnigen Morgen die Fenster unseres schneeweißen Miet-Bungalows öffneten (passenderweise hieß er „Mar i Sol“): Ausblick hier, Ausblick da, Ausblick Ibiza. Hier weiterlesen

Wie meine Mutter und ihr Hund zu Foto-Statisten wurden

in Düsseldorf/Kurzgeschichten

Die so kurze wie wahre Geschichte eines Fotoshootings mit dem Düssel-Flaneur-Autor samt Mutter und Hund in Düsseldorf-Bilk. Wobei: So richtig stimmt das ja gar nicht …

Und am Telefon sage ich noch zu Ihr: „Mama, du musst dich auch nur ganz kurz an der Ampel hinstellen. Mit dem Hund. Dauert nur drei Minuten. Ja, einfach dort stehen und warten. So als ob der Fotograf und ich gar nicht da wären. Was du anziehen sollst? Egal, nimm doch einfach deine Lieblingsjacke und deinen Lieblingshut. Das, was du sowieso immer beim Gassigehen anhast.“ Hier weiterlesen

Der Stoffeler Kamm

in Düsseldorf/Kurzgeschichten

Seit 1980 liegt ein Haarkamm in Düsseldorf-Bilk mitten auf der Fahrbahn, eingebacken im Asphalt. Dies ist seine und meine Geschichte.

Der „Stoffeler Kam“ ist quasi ein Speichermedium meiner Kindheit. Nachzulesen ist die (wahre) Geschichte im Begleitbuch zum Foto-Blog “Düsseldorfer Perlen” (siehe oben) von Markus Luigs (hier bestellen), das auch mehrere Textbeiträge enthält. Außerdem erschien sie in der Rheinischen Post (auch bei RP Online) sowie als Gastbeitrag in Alexandra Wehrmanns Blog Theycallitkleinparis. Hier weiterlesen

Eine Homage an Düsseldorfs Friedrichstraße

in Düsseldorf

Nach dem viralen Lokalhit „Abschiedsbrief den Stern-Verlag“ erscheint jetzt eine „Fortsetzung“: Eine Homage an die stern-verlag-lose Friedrichstraße im Jahr 2017.

Bevor im Laufe des Februars endlich die Blog-Folge #35 erscheint und die beiden Protagonisten ihren Weg entlang der Düssel durch Erkrath fortsetzen, hier der Hinweis auf eine aktuelle Aktion: Als “Fortsetzung” meines im Februar 2016 vielgeteilten “Abschiedsbriefs an die größte Buchhandlung Deutschlands”, das Buchhaus Stern-Verlag, wende ich  mich nun, im Februar 2017, in einem weiteren offenen Brief an die dazugehörige Straße. Hier weiterlesen

Düssel-Flaneur trifft Reiseführer

in Düsseldorf/Natur

Im April 2017 erscheint im Gmeiner-Verlag das Buch “Düsseldorf. Porträts einer Stadt” – mit einem kompletten Kapitel über das Blog Düssel-Flaneur.

Das Grundkonzept der Reihe, die bereits für diverse andere Städte umgesetzt wurde: Düsseldorf wird anhand von Porträts seine Bewohner vorgestellt, wobei jeder einzelne für einen bestimmten Ort bzw. ein Viertel in der Stadt steht. Hier weiterlesen

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