Die lustigsten 50 Euro meines Lebens

in Köln/Kurzgeschichten

Die Begegnung mit einer Flatulenz-Virtuosin in einer Sparkassen-Filiale in Köln. Oder: Wie mein Hund die Kölnerin mit dem schrägsten Hobby traf.

Wir sind allein. Mittags in einer Kölner Sparkassen-Filiale. Ich und mein Hund. Mal eben Geld abheben. Als ich in der Jacke nach meinem Portemonnaie suche, betritt eine weitere Person den vom Schalterraum getrennten Geldautomatenbereich. Die Absätze ihrer hohen Schuhe klackern über den Boden. Ich schaue kurz auf – und sehe vorbeihuschen: Eine konservativ gestylte Businessfrau, etwa Mitte Dreißig, blauer Mantel, Stoffhose, teure Handtasche.

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Eine Homage an Düsseldorfs Friedrichstraße

in Düsseldorf

Nach dem viralen Lokalhit „Abschiedsbrief den Stern-Verlag“ erscheint jetzt eine „Fortsetzung“: Eine Homage an die stern-verlag-lose Friedrichstraße im Jahr 2017.

Bevor im Laufe des Februars endlich die Blog-Folge #35 erscheint und die beiden Protagonisten ihren Weg entlang der Düssel durch Erkrath fortsetzen, hier der Hinweis auf eine aktuelle Aktion: Als “Fortsetzung” meines im Februar 2016 vielgeteilten “Abschiedsbriefs an die größte Buchhandlung Deutschlands”, das Buchhaus Stern-Verlag, wende ich  mich nun, im Februar 2017, in einem weiteren offenen Brief an die dazugehörige Straße. Hier weiterlesen

Düssel-Flaneur trifft Reiseführer

in Düsseldorf/Natur

Im April 2017 erscheint im Gmeiner-Verlag das Buch “Düsseldorf. Porträts einer Stadt” – mit einem kompletten Kapitel über das Blog Düssel-Flaneur.

Das Grundkonzept der Reihe, die bereits für diverse andere Städte umgesetzt wurde: Düsseldorf wird anhand von Porträts seine Bewohner vorgestellt, wobei jeder einzelne für einen bestimmten Ort bzw. ein Viertel in der Stadt steht. Hier weiterlesen

(#34) Kleinstadt-Kurvenstar

in Erkrath/Neandertal/Natur

Was der Düssel-Unterschied zwischen einem Riesendorf und einer Kleinstadt ist / Wie mein bester Freund P. zum Sonnenstrahleinfänger avanciert / Und wie der Aldi-Äquator keine Schatten vorauswirft.

Das letzte Mal 2016. Je weiter wir raus aus der Stadt müssen, desto öfter reisen wir gemeinsam an. Zu Fuß, als Klapprad-Coolio oder gar mit dem Longboard – das war einmal. Inzwischen brauchen wir von unseren Wohnorten im Düsseldofer Süden aus bis zu den angepeilten Düssel-Abschnitten rund zwanzig Autominuten. Hier weiterlesen

Düssel-Flaneur trifft Blogsofa

in Düsseldorf

Auf Einladung der Stadtbüchereien Düsseldorf habe ich bei der ersten Ausgabe der neuen Verstanstaltungsreihe „Blogsofa“ das Blog Düssel-Flaneur vorgestellt.

Inzwischen ist der komplette Abend, der live ins Netz gestreamt wurde, auch über YouTube abrufbar. Wer 15 Minuten Zeit hat und nachschauen möchte, was ich im Interview mit Wibke Ladwig über Düsseldorf, die Düssel und über den Blog-Ich-Erzähler und seinen besten Freund P. erzähle, kann ab Min 53:00 einsteigen. Hier weiterlesen

(#33) Mit Toni Turek, ohne Villa Kunterbunt

in Erkrath/Neandertal/Natur

Wie wir unserem Flüsschen durch die Erkrather Everglades folgen / Wie wir dabei keine Pippi-Langstrumpf-Villen sehen  / Und wie die Düssel natürlich nicht! mitten durch ein Fußballstadion fließt.

Obwohl wir ausdrücklich „kein Wanderblog“ betreiben: Dem Thema „Wandern“ können wir nicht entkommen – besonders, seit wir die Stadtgrenze von Düsseldorf nach Erkrath überschritten haben. Quasi „überall“ Schilder, die auf Entfernungen, Fahrradrouten und Wanderwege hinweisen. Auch heute ist es schon nach ein paar Metern so weit: Vom Parkplatz an der Düsseldorfer Straße (Haus Morp) biegen wir in den Gödinghover Weg ein. Hin zu der Düssel-Brücke, wo wir letztens unserem Flüsschen durch einen sehr schönen, aber auch sehr dichten und somit unflanierbaren Urwald folgen mussten. Stromabwärts, ausnahmsweise. Hier weiterlesen

(#32) Erkrather Urwald

in Erkrath/Neandertal/Natur

Wie uns bewusst wird, dass wir ein Drittel hinter uns haben / Warum die Düssel im Grenzgebiet Düsseldorf-Erkrath extrem schwer „flanierbar“ ist / Und warum uns die heutige Etappe keiner nachmachen sollte.

Zwei Jahre machen wir das jetzt schon“, sage ich zu meinem besten Freund P.  Gemeint:Wir flanieren gegen den Strom am Düssel-Ufer entlang, quatschen über unsere Stadt und die Welt, machen dabei Fotos und Filmchen – und verarbeiten das ganze in einem Blog. Rund ein Drittel des Weges von der Mündung in den Rhein bis zur Quelle im Bergischen Land haben wir hinter uns: Mehr als zwei Jahre für gerade mal 15 Kilometer. Hier weiterlesen

Der Brückerbach: die Expressverbindung der Düssel zum Rhein

in Düsseldorf/Natur

Wie wir eine Düssel-Flaneur Sonderfolge außer der Reihe machen / Wie wir dabei die “südöstliche Düssel” entlang spazieren / Und wie wir einen als Graureiher verkleideten Eisvogel treffen.

Vor Kurzem hat Rainer Bartel, Chefredakteur des Online-Magazins THE DÜSSELDORFER, hier im Blog in einen Gastbeitrag vom Spielrevier  seiner Kindheit zwischen Corneliusstraße und Volksgarten erzählt. Im Gegenzug hat das Blog Düssel-Flaneur bei The Düsseldorfer nun eine bzweiteilige Sonderfolge über den Düssel-Mündungsarm Brückerbach veröffentlicht. Hier weiterlesen

Eine Düssel-Kindheit in Bilk

in Düsseldorf/Gastbeiträge
Rainer Bartel an der Düssel – ca. 1960/61.

Rainer Bartel, Chefredakteur des Online-Magazins THE DÜSSELDORFER, erzählt vom Spielrevier seiner Kindheit zwischen Corneliusstraße und Volksgarten in den 1950er und 1960er Jahren.

Es hieß einfach: Wir gehen an die Düssel. Das war einer unserer bevorzugten Spielplätze. Damals in den Fünfzigerjahren. Wir ahnten nicht, dass es den schmalen Fluss auch noch woanders in der Stadt gab: Für uns war das Stück zwischen der Post an der Heresbachstraße und der Ballonwiese im Volksgarten einfach „Die Düssel“. Besonders natürlich der Abschnitt zwischen Mecumstraße und dem Hennekamp. Das war unser Revier. Und zwar nur das – bachabwärts betrachtet – rechte Ufer. Denn die andere Seite war für uns nicht zugänglich. Hier weiterlesen

(#31) Mit Tunnelblick und Bisamratte

in Düsseldorf/Erkrath/Neandertal/Natur
Der Preis für einen Blick in die Düssel-Auen: Korrekt parken..

Wie wir auf einer überdachten Bank sitzen und die Düssel beobachten / Wie wir einen Biber in Gestalt einer Bisamratte sehen / Und wie wir eine Mühle besuchen, ohne Wein zu kaufen.

Warum nicht mal mit der Pause beginnen? Die Pause – das ist der Joker, den der müßiggehende Flaneur stets freigebig in der Hinterhand hält, im Gegensatz zum kilometerfressenden Wanderer. Die Pause, um die es hier geht, ist eine Pause mit Tunnelblick. Mein bester Freund P. und ich sind soeben eine Böschung hinuntergestiegen, und nun stehen wir unter der Bahntrasse, die den Kreis Mettmann mit Düsseldorf-Gerresheim verbindet. Vor uns: Die Düssel, munter plätschernd. So als sei sie aufgeregt, bald die große Stadt zu erreichen. Hier weiterlesen

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